US-Daten: Perfekt für die Börse!
Die US-Wirtschaft enttäuschte im zweiten Quartal, doch für den Aktienmarkt ist das gut.
Die US-Wirtschaft enttäuschte im zweiten Quartal, doch für den Aktienmarkt ist das gut.
Bank od Japan-Chef Kuroda lehnte in einem Interview das sogenannt Helikoptergeld strikt ab. Zuletzt hatte es immer wieder Spekulationen gegeben, die Notenbank könnte ihre Geldpolitik noch weiter lockern, um die Konjunktur zu unterstützen.
In der Gerüchteküche geht es heiß her, seitdem bekannt ist, dass sich der japanische Notenbankchef mit Ben Bernanke getroffen hat.
Den Markt kann in diesen Tagen anscheinend nichts aus der Ruhe bringen. Egal, ob die Nachrichten gut oder schlecht sind – der Markt steigt.
Niedrige Inflation ist besser als ihr Ruf. Die aktuell wieder aufkeimende Angst vor zu niedriger Inflation ist maßlos übertrieben.
Die US-Notenbanker werden weich. Selbst die hartgesottenen Zinserhöhungsbefürworter rudern von ihren Forderungen zurück. Grund ist nicht nur der Brexit.
Zwei bedeutende Notenbanken in den osteuropäischen Emerging Markets Polen und Serbien traten diese Woche zu ihren Zinssitzungen zusammen.
Die Kommunikation der australischen Notenbank gleicht derjenigen der Fed. Frei nach der Devise: "wait an see". Erst nach neuen Datenveröffentlichungen zu Inflation und Wachstum könne die Geldpolitik gegebenfalls angepasst werden. Auf ihrer Juli-Sitzung hat die RBA jedenfalls keinen Finger gerührt.
An Aufregung und Einmaligkeit hat es an den Märkten in den vergangenen Wochen kaum gemangelt. Minuszeichen von mehr als 10% (Italien, Spanien) bei Leitindizes sieht man nicht alle Tage. Das letzte Mal war das 2008 der Fall. Inzwischen findet die eigentliche Aufregung ganz woanders statt.
In Japan bleibt die Preisentwicklung trotz aller Bemühungen der Notenbank ein Problem. Die Gefahr einer Deflation ist weiter nicht gebannt. Die japanische Notenbank versucht seit Langem, mit einer extrem lockeren Geldpolitik die Inflation stärker anzuschieben. Nun fordern Experten neue, erweiterte Maßnahmen.