Wieso die Fed gute Inflationsdaten ignorieren wird
Die Inflationszahlen sind in den USA im Januar etwas besser ausgefallen als erwartet. Deswegen wird die Fed trotzdem nicht daran rütteln, dass die Zinsen vorerst nicht sinken werden. Wieso?
Die Inflationszahlen sind in den USA im Januar etwas besser ausgefallen als erwartet. Deswegen wird die Fed trotzdem nicht daran rütteln, dass die Zinsen vorerst nicht sinken werden. Wieso?
Der Preisauftrieb in den Vereinigten Staaten hat sich im Januar stärker abgeschwächt als erwartet. Die US-Aktienfutures legten in einer ersten Reaktion zu, während EUR/USD und der Goldpreis auf ein neues Tageshoch steigen konnten.
Die Inflation sinkt, die Arbeitslosigkeit bleibt niedrig, und die US-Notenbank Fed kann die Zinsen senken. So wird es kommen, oder?
Die Zahl der neu geschaffenen Stellen lag im Januar deutlich über den Erwartungen und die Arbeitslosenquote ging überraschend zurück. Während die US-Aktienfutures in einer ersten Reaktion zulegen, geben EUR/USD und der Goldpreis nach.
Die Europäische Zentralbank stellt in einer neuen Studie fest, dass US-Zölle die Inflation im Euroraum senken und die Wirtschaftsleistung drücken. Die Geldpolitik könne die Folgen abfedern, so die Autoren. Der Zeitpunkt der Veröffentlichung ist kein Zufall.
Der designierte US-Notenbankchef Kevin Warsh plant, die Geldpolitik der Federal Reserve neu auszurichten. Seine These stützt sich auf die Annahme, dass der aktuelle Boom im Bereich der KI eine historische Produktivitätswelle auslösen wird, die vergleichbar mit der Internet-Revolution der 1990er Jahre ist.
Zum ersten Mal seit Juli senkt die US-Notenbank Fed den Leitzins nicht weiter. Die Entscheidung fiel mit zwei Gegenstimmen.
Viele Notenbanker äußerten sich zuletzt zurückhaltend, was Zinssenkungen anbelangt. Manche denken, dass es 2026 überhaupt keine Zinssenkung geben wird. Wie passt das mit den soliden Inflationsdaten zusammen?
Die US-Notenbank hat am Abend ihren regionalen Konjunkturbericht veröffentlicht. Im Beige Book wird über den Zustand der Wirtschaft in den einzelnen Notenbankdistriken berichtet.
Der DAX und die vorbörsliche Dow-Jones-Indikation können in einer ersten Reaktion auf neue Rekordstände klettern: Die US-Kerninflation lag im Dezember leicht unter den Erwartungen.