Steigende Preise und verunsicherte Verbraucher
Die US-Notenbank hat am Abend ihren regionalen Konjunkturbericht veröffentlicht. Im Beige Book wird über den Zustand der Wirtschaft in den einzelnen Notenbankdistriken berichtet.
Die US-Notenbank hat am Abend ihren regionalen Konjunkturbericht veröffentlicht. Im Beige Book wird über den Zustand der Wirtschaft in den einzelnen Notenbankdistriken berichtet.
Die Inflation in der Eurozone hat sich im Mai weiter beschleunigt, wie vorläufige Daten der Statistikbehörde Eurostat zeigen. Reagiert die EZB demnächst mit Zinserhöhungen?
Die Finanzmärkte hoffen immer noch auf Zinssenkungen. Doch der Investitionsbedarf der Tech-Industrie und steigende Staatsdefizite treiben den neutralen Zins strukturell nach oben. Eine Rückkehr zur Ära des billigen Geldes ist makroökonomisch ausgeschlossen, meint Gita Gopinath vom IWF.
Die Teuerung in Deutschland hat sich im Mai stärker abgeschwächt als erwartet, wie vorläufige Verbraucherpreisdaten des Statistischen Bundesamts zeigen. Vor allem der Anstieg der Energiepreise hat sich verlangsamt.
Aktien gelten heutzutage als Inflationsschutz. Immerhin können Unternehmen ihre Preise anheben. Inflation sollte durch höheres Umsatzwachstum ausgeglichen werden. Die Sache hat allerdings einen Haken.
Die Teuerung in den USA beschleunigt sich weiter, wie die am Donnerstag veröffentlichten PCE-Preisdaten bestätigen. Das Inflationsziel der Fed von 2 % gerät zunehmend außer Reichweite.
Die US-Notenbank hat am Mittwochabend das Sitzungsprotokoll zum Zinsentscheid vom 30. April 2026 veröffentlicht. Das Fed-Protokoll dämpft Hoffnungen auf baldige Zinssenkungen und deutet stattdessen die Möglichkeit von Zinserhöhungen an, sollte die Inflation anhaltend über dem Fed-Ziel von 2 % verbleiben.
Die Inflation ist – ausgehend von kräftig gestiegenen Energiepreisen – weltweit auf dem Vormarsch. Auch die USA mussten jüngst höhere Inflationsraten hinnehmen, und zwar auf breiter Front. Passend dazu ist die Verbraucherstimmung im Keller. Aber was soll’s?!
Alle wissen, wie man den aktuellen Zustand der Wirtschaft nicht beschreibt. Woran es mangelt, ist eine Beschreibung, worum es sich handelt.
Sinken Reallöhne, können Verbraucher nicht mehr die gewohnten Mengen an Gütern und Dienstleistungen konsumieren. Ein Abschwung ist vorprogrammiert – fast.