USA gehen offensichtliches Problem nicht an
In den USA ist das Problem am offensichtlichsten. Die USA stehen mit dem Problem allerdings nicht alleine da. Politiker ignorieren das Problem souverän.
In den USA ist das Problem am offensichtlichsten. Die USA stehen mit dem Problem allerdings nicht alleine da. Politiker ignorieren das Problem souverän.
Jetzt ist es offiziell: Kevin Warsh wird neuer Chef der US-Notenbank. Der Wechsel an der Fed-Spitze könnte die Geldpolitik in den Vereinigten Staaten spürbar verändern.
Kevin Warsh kann den Fed-Vorsitz aller Voraussicht nach pünktlich übernehmen. Damit übernimmt er auch die Probleme seines Vorgängers. Die ersten Wochen sind entscheidend.
Schlechte Nachrichten von der US-Inflationsfront: Die Erzeugerpreise sind im April deutlich stärker gestiegen als erwartet. Die US-Aktienfutures geben vorbörslich nach.
Den geopolitischen Aspekt des Irankrieges haben Anleger abgehakt. Selbst über Inflation scheint man sich keine Sorgen zu machen. Dafür rückt ein dritter Effekt mehr und mehr in den Vordergrund.
Die Teuerung in den USA hat sich im April etwas stärker beschleunigt als erwartet. Die US-Aktienfutures können trotzdem zulegen.
Ökonomen erwarten zwei Zinsschritte im Juni und September. Die Notenbank steht vor einem Dilemma: Sie muss gegen einen Angebotsschock straffen, der die Konjunktur ohnehin abwürgt. Der Status der Straße von Hormus wird zur Variable, die alles entscheidet.
Noch bevor Warsh im Amt ist, stößt er auf Widerstand aus einer der regionalen Notenbanken. Sie widerspricht Warshs Idee, dass ein anderes Inflationsmaß besser sei als das derzeitige.
Nicht ganz so stark wie im Vormonat, aber doch besser als erwartet hat sich der US-Arbeitsmarkt im April entwickelt. Die US-Aktienfutures legen vorbörslich deutlich zu.
Die steigenden Energiepreise befeuern die Inflation in der Eurozone weiter. Reagiert die EZB demnächst mit Zinserhöhungen?