Das wahre Kunststück, das der Fed gelingen muss
Der US-Notenbank scheint alles geglückt zu sein. Die Wirtschaft wächst und die Inflation ist unter Kontrolle. Damit ist noch nichts gewonnen. Das wahre Kunststück muss erst noch gelingen.
Der US-Notenbank scheint alles geglückt zu sein. Die Wirtschaft wächst und die Inflation ist unter Kontrolle. Damit ist noch nichts gewonnen. Das wahre Kunststück muss erst noch gelingen.
Die Teuerung in der Eurozone hat sich im Oktober etwas stärker beschleunigt als erwartet, wie vorläufige Daten der Statistikbehörde Eurostat zeigen. Vor allem die Binneninflation und die Inflation im Dienstleistungssektor bleiben strukturell deutlich zu hoch.
Der Preisauftrieb in Deutschland hat sich im Oktober unerwartet stark beschleunigt. Ist das Gespenst der hohen Inflation noch nicht endgültig besiegt?
Obwohl Konjunktursorgen der Vergangenheit angehören, droht dem US-Aktienmarkt eine Bewertungskorrektur. Paradoxerweise ist gerade dafür das hohe Wachstum verantwortlich.
So scheint das Motto der europäischen Notenbanker zu lauten. Das macht den erneuten Fehlschlag nicht weniger gravierend.
Der Rückgang der Inflation ermöglicht Zinssenkungen. Dieser Effekt ist offensichtlich. Es gibt aber noch einen ganz anderen Effekt, der gar nicht offensichtlich ist und doch für den Aktienmarkt sehr wichtig ist.
Die ersten Banken haben ihre Quartalszahlen vorgelegt und berichten, dass die erste Zinssenkung noch keinen Effekt auf die Kreditnachfrage hat. Bringen Zinssenkungen der Wirtschaft und dem Arbeitsmarkt daher das, was sich Anleger und Notenbank erhoffen?
Überall auf der Welt gilt die Inflation als besiegt. Was generell gilt, muss im Einzelfall nicht gelten. Der aktuelle Einzelfall ist besonders ungünstig.
Ein starker Arbeitsmarkt und dann Inflationszahlen, die über den Erwartungen lagen – noch vor Kurzem wäre das Grund genug für einen Abverkauf gewesen. Das war gestern, aber wieso überhaupt?
Bereits zum dritten Mal in diesem Jahr reduziert die Europäische Zentralbank (EZB) die kurzfristigen Finanzierungskosten auf dem Interbankenmarkt. Die Notenbank sieht gute Fortschritte bei der Verringerung der Inflation in der Eurozone. Zuletzt hatte die Teuerungsrate sogar wieder unter dem EZB-Ziel von 2 % gelegen.