Russland: Entwarnung an der Preisfront
Die russische Wirtschaft leidet enorm unter einer grassierenden Inflation und dem schwachen Rubel. Beide Faktoren zeigen in diesem Jahr Aufhellungstendenzen.
Die russische Wirtschaft leidet enorm unter einer grassierenden Inflation und dem schwachen Rubel. Beide Faktoren zeigen in diesem Jahr Aufhellungstendenzen.
Der Countdown läuft. Zwischen dem 10. Und 17. März tagen die großen Notenbanken. Den Beginn macht die EZB am 10.3., es folgt die japanische Notenbank am 15.3. und die US Notenbank am 16. Am 17.3. geben dann noch die Schweizer Nationalbank und die Bank of England ihre Entscheidungen bekannt.
Die Inflation in der Türkei bleibt hartnäckig hoch. Eine weitere Anhebung der Leitzinsen durch die türkische Notenbank ist damit nicht ausgeschlossen.
Von wegen gemächlicher Handel vor dem mit Spannung erwarteten Datenhighlight der Handelswoche - dem US-Arbeitsmarktbericht. Der Euro gewinnt im Mittagshandel an Dyanmik und hat wieder die Marke von 1,10 US-Dollar vor Augen.
Heute zeigt sich EUR/USD kaum verändert bei 1,0853. Tendenziell belastet wird der Euro durch die Erwartung einer zusätzlichen geldpolitischen Lockerung seitens der Europäischen Notenbank. Am 10. März ritt der EZB-Rat zusammen, um über den weiteren geldpolitischen Kurs zu beraten.
Am Dienstag zeigt sich der Euro nach wenig berauschenden Stimmungsdaten aus Europas Industrie weiter schwachbrüstig und gibt auf bis zutiefst 1,0855 Dollar ab. Auch gegenüber dem britischen Pfund verliert der Euro.
Anleger glauben nicht, dass es in diesem Jahr noch zu einer weiteren Zinserhöhung kommen wird. Inzwischen glauben viele der Notenbanker selbst nicht mehr daran. Das ist ein großes Problem
Der Auftakt in die neue Handelswoche verlief am Devisenmarkt zunächst unspektakulär. Nachdem sich aber gezeigt hat, dass die Eurozone im Februar zum ersten Mal seit fünf Monaten zurück in die Deflation geschlittert ist, geriet der Euro ins Taumeln.
Notenbanken sind so besorgt über niedrige Inflation, dass sie mit der weiteren Absenkung der Zinsen liebäugeln. Der japanische Notenbankpräsident Kuroda bestätigte gegen Ende der Woche die Möglichkeit weiterer Zinssenkungen. Technisch sei das überhaupt kein Problem.
Großspurig tönte die Bank of Japan vor knapp drei Jahren, dass der umfangreiche Ankauf von Staatsanleihen die Deflation nachhaltig überwinden werde. Die Realität heute ist eine andere. Im Januar stagnierte Japans Inflationsrate.