US-Arbeitsmarkt bleibt in starker Verfassung
Nicht ganz so stark wie im Vormonat, aber doch besser als erwartet hat sich der US-Arbeitsmarkt im April entwickelt. Die US-Aktienfutures legen vorbörslich deutlich zu.
Nicht ganz so stark wie im Vormonat, aber doch besser als erwartet hat sich der US-Arbeitsmarkt im April entwickelt. Die US-Aktienfutures legen vorbörslich deutlich zu.
US-Präsident Donald Trump hat der EU mit deutlich höheren Zöllen gedroht, falls die im vergangenen Jahr erzielte Vereinbarung im Handelsstreit nicht bis zum 4. Juli endgültig in EU-Recht umgesetzt wird.
US-Finanzminister Bessent ist sich sicher, dass die USA im Sommer wieder das Zollniveau vom Jahresanfang erreichen werden. Damit dies gelingt, ist ein zweiter Liberation Day notwendig.
Politische Börsen haben kurze Beine, so heißt es. Deswegen muss die Politik selbst nicht kurze Beine haben. Am besten zeigt sich das anhand der Inflation, die letztendlich auch auf die Börse wirken wird.
Nach einer sehr schwachen Entwicklung im Februar kamen im März wieder zahlreiche neue Stellen in der US-Wirtschaft hinzu. Die Arbeitslosenquote ging überraschend zurück.
Statt eines Stellenaufbaus gingen im Februar massiv Arbeitsplätze verloren und die Arbeitslosenquote zog überraschend an. Die US-Aktienfutures tendieren in einer ersten Reaktion schwächer, während der Goldpreis anzieht.
Mit großer Wahrscheinlichkeit wird der pauschale Ersatzzoll von 15 % wieder vor Gericht landen. Der Logik des jüngsten Urteils des Obersten Gerichts folgend, sollten sie ebenfalls illegal sein.
Trump bezeichnete die Entscheidung des Obersten Gerichtshof als Schande. Dabei ist es eigentlich eine Chance. Diese wird nicht genutzt.
Nach dem Zollurteil des Obersten Gerichts der USA verschärft sich der Ton zwischen Brüssel und Washington. Die EU fordert Verlässlichkeit und droht bei einem Bruch des Handelsabkommens mit Gegenmaßnahmen in zweistelliger Milliardenhöhe.
Trotz Zöllen und Dollarabwertung sind die Importe 2025 angestiegen und das Handelsbilanzdefizit ist nur geringfügig kleiner als 2024. Dafür waren Goldexporte verantwortlich. Ohne diesen Sondereffekt stieg das Defizit. Damit steht fest: Zölle funktionieren in der Praxis so gut wie in der Theorie, also so gut wie nicht.