Erzeugerpreise fallen erneut mit Rekordtempo
Die Erzeugerpreise in Deutschland sind im September auf Jahressicht so stark gesunken wie noch nie seit 1949. Der starke Rückgang ist aber auf einen Basiseffekt zurückzuführen.
Die Erzeugerpreise in Deutschland sind im September auf Jahressicht so stark gesunken wie noch nie seit 1949. Der starke Rückgang ist aber auf einen Basiseffekt zurückzuführen.
US-Notenbankpräsident Jerome Powell hat am Abend seine letzte Rede vor dem Zinsentscheid am 1. November gehalten. Darin äußerte sich Powell unter anderem dazu, unter welchen Bedingungen weitere Zinserhöhungen gerechtfertigt sein können.
Im Fokus liegt die anstehende Rede des Vorsitzenden der Federal Reserve Bank (Fed) Jerome Powell. Erwartet wird am Markt, dass dieser seine Haltung, dass die US-Leitzinsen längerfristig auf hohem Niveau verbleiben sollten, bekräftigt.
Während die Zurückhaltung der Investoren vor der anstehenden Rede des Vorsitzenden der Federal Reserve Bank (Fed) Jerome Powell auf die Notierungen drückt, beflügelt die Nachfrage nach einem „sicheren Hafen“ infolge der Sorge um den Krieg im Nahen Osten weiterhin die Notierungen.
Das Edelmetall profitiert angesichts des Kriegs im Nahen Osten von der Nachfrage nach einem „sicheren Hafen“. Die Explosion vor einem Krankenhaus im Gaza-Streifen hat jüngst die Sorge am Markt vor einer Ausweitung des Konflikts verschärft.
Aufmerksamkeit bezüglich der weiteren geldpolitischen Pläne der Fed gilt den anstehenden Reden von Fed-Vertretern, allen voran der Rede von Fed-Chef Jerome Powell am Donnerstag, bevor dann am 21. Oktober die Schweigeperiode der Fed im Vorfeld ihres nächsten Notenbanktreffens vom 31. Oktober bis 1. November beginnt.
Der Preisauftrieb in der Eurozone hat sich im September weiter abgeschwächt, wie endgültige Daten von Eurostat bestätigen. Zugleich bleibt die Teuerungsrate aber noch deutlich über dem 2%-Ziel der EZB.
Während die Verbraucherpreise in Deutschland weiter steigen, haben sich die Preise im Großhandel auch im September im Vergleich zum Vorjahresniveau deutlich rückläufig entwickelt. Verantwortlich dafür ist allerdings vor allem ein Basiseffekt.
So schnell kann es gehen! Wofür die Käufer in dieser Woche vier Tage brauchten, pulverisieren die Verkäufer heute an nur einem Tag.
Während Anleger mit der aktuellen Zins- und Inflationsvolatilität hadern, werden die langfristigen Folgen höherer Zinsen vollkommen übersehen.