US-Arbeitsmarkt kühlt sich etwas ab
Während die Zahl der neu geschaffenen Stellen im Juni über den Erwartungen lag, stieg zugleich die Arbeitslosenquote überraschend an.
Während die Zahl der neu geschaffenen Stellen im Juni über den Erwartungen lag, stieg zugleich die Arbeitslosenquote überraschend an.
Die zuletzt schwach ausgefallenen US-Wirtschaftsdaten haben die Erwartung am Markt verstärkt, dass die Federal Reserve Bank (Fed) im September mit Leitzinssenkungen beginnen wird. Im Fokus liegt zum Wochenschluss der US-Arbeitsmarktbericht für Juni.
Die zuletzt schwach ausgefallenen US-Wirtschaftsdaten haben die Erwartung am Markt verstärkt, dass die Federal Reserve Bank (Fed) im September mit Leitzinssenkungen beginnen wird. Im Fokus liegt zum Wochenschluss der US-Arbeitsmarktbericht für Juni.
Laut FedWatch Tool der CME ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Federal Reserve Bank (Fed) ihre Leitzinsen im September um 25 Basispunkte auf eine Spanne von dann 5,00 bis 5,25 Prozent senken wird, nach den zur Wochenmitte veröffentlichten, schwachen US-Konjunkturdaten auf 66,5 Prozent gestiegen.
Die US-Notenbank hat am Abend das Sitzungsprotokoll zum Zinsentscheid vom 12. Juni veröffentlicht. Die Fed betont darin, dass es zwar weitere Fortschritte bei der Inflationsbekämpfung gegeben habe, dass diese aber für Zinssenkungen noch nicht ausreichend seien.
US-Notenbankchef Jerome Powell hat die Erwartung am Markt gestärkt, dass die Federal Reserve Bank (Fed) nicht mehr weit davon entfernt ist, ihre Leitzinsen zu senken.
Im Fokus liegt heute die auf dem Notenbankforum der Europäischen Zentralbank (EZB) im portugiesischen Sintra anstehende Rede von Fed-Chef Jerome Powell, die neue Hinweise auf die voraussichtliche Entwicklung der US-Leitzinsen bringen könnte.
Der Preisauftrieb in der Eurozone hat sich im Juni insgesamt zwar wie erwartet abgeschwächt, die Kerninflation ohne Energie und Nahrungsmittelpreise stagnierte aber unerwartet, wie die europäische Statistikbehörde auf vorläufiger Basis mitgeteilt hat. Vor allem Dienstleistungen verteuern sich weiter überproportional.
In ihrer Eröffnungsrede auf dem EZB-Notenbankforum im portugiesischen Sintra hat EZB-Präsidentin Christine Lagarde auf die Fortschritte im Kampf gegen die Inflation verwiesen, zugleich aber betont, dass der Kampf noch nicht gewonnen sei und eine sanfte Landung der Wirtschaft nicht garantiert werden könne.
Der Anstieg der Verbraucherpreise in Deutschland hat sich im Juni etwas stärker verlangsamt als erwartet, wie vorläufige Inflationsdaten zeigen.