US-Geldpolitik: So geht es weiter
Die wirtschaftlichen Ziele der Notenbank sind erfüllt. Jetzt müssen „nur“ noch die geldpolitischen Ziele erfüllt werden, aber wie?
Die wirtschaftlichen Ziele der Notenbank sind erfüllt. Jetzt müssen „nur“ noch die geldpolitischen Ziele erfüllt werden, aber wie?
Die russische Notenbank hat zur Überraschung vieler Experten vergangenen Freitag ihren Leitzins gesenkt. Die niedrigeren Zinsen dürften die gegenwärtige wirtschaftliche Erholung nach zwei Jahren der Rezession zusätzlich unterstützen, erwarten Marktbeobachter. Weitere Zinssenkungen sollen nun folgen.
Die Ökonomen von AXA IM erwarten einen anhaltenden Anstieg der Inflation und fokussieren sich darum auf den Markt für inflationsindexierte Anleihen. Jonathan Baltora, Manager des AXA WF Global Inflation Short Duration Fonds erklärt, warum.
Die Notenbanken, insbesondere die EZB, blicken durch den aktuellen Inflationsanstieg hindurch. Sie glauben nicht an einen nachhaltigen Anstieg. Der Markt stimmt zu.
Der türkische Präsident Erdogan hatte sich des Öfteren bereits gegen Zinserhöhungen ausgesprochen. Die Zentralbank hat nun trotz der überbordenden Inflation die Füße weitgehend still gehalten und den Leitzins bestätigt.
In den USA stieg sie im Februar auf 2,7%. Angesichts dieser Zahlen wirkt es schon etwas skurril, dass die Notenbank in ihrem Statement Inflation nicht als Problem sieht.
Die Zinserhöhung in den USA trägt auch zur Entspannung in Japan bei. Dadurch bleibt der Yen-Kurs günstig. Die Bank of Japan hat derzeit wenig Handlungsdruck, ihren geldpolitischen Kurs zu ändern.
Inflation greift weiter um sich. In den USA stieg sie im Februar auf 2,7%. Angesichts dieser Zahlen wirkt es schon etwas skurril, dass die Notenbank in ihrem Statement Inflation nicht als Problem sieht.
Mario Draghi hat gestern wieder verbal gezaubert bzw. eine beeindruckende Akrobatik veranstaltet. Das täuscht über einen wichtigen Aspekt jedoch nicht hinweg.
In China hat sich die Teuerunng der Verbraucherpreise stark abgeschwächt. Andererseits schnellten die Produzentenpreise in die Höhe. Aus den Daten lässt sich einerseitse ein konjunkturelle Belebung in manchen Branchen ableiten, andererseits deutet der geringe Anstieg der Verbraucherpreise auf einen lahmen Konsum hin.