Wie geht es mit der Inflation nun wirklich weiter?
Es gibt zwei Lager, deren Meinungen nicht weiter auseinanderliegen könnten, wenn es um Inflation geht. Worauf müssen wir uns als Anleger und Verbraucher einstellen?
Es gibt zwei Lager, deren Meinungen nicht weiter auseinanderliegen könnten, wenn es um Inflation geht. Worauf müssen wir uns als Anleger und Verbraucher einstellen?
Erst ignorierten Notenbanken das Offensichtliche (Inflation) und nun handeln sie, obwohl der Haupttreiber der Teuerung kaum noch ein Thema ist.
Sobald die pandemiebedingte Angebotsinflation nachlässt, wird sich laut Nick Langley, Portfoliomanager bei Clearbridge, Teil von Franklin Templeton, in nicht allzu weiter Ferne die Klima-Inflation abzeichnen.
Die Fachleute der Helaba wollen Gold nicht aufgeben: Analystin Claudia Windt erwartet kurzfristig auch wegen der hohen Inflation, dass die Notiz zurück in Richtung der Marke von 2.000 Dollar/Unze tendiert. Auf der Unterseite sei Gold bei 1.800 Dollar gut abgesichert.
Die hohen Inflationszahlen zwingen die Zentralbanken zum Handeln. Doch die Maßnahmen fallen laut Chris Iggo, CIO Core Investments bei AXA Investment Managers, sehr unterschiedlich aus.
Die finanz- und geldpolitische Ausrichtung des türkischen Präsidenten wird immer erratischer und irrationaler. Nach seinen jüngsten Ankündigungen, dafür zu sorgen, dass die Zinssätze weiter sinken, stürzte die Lira erneut auf Rekordtiefstände.
An einer Inflationsrate von 5% ist nichts schön. Dieser Wert ist aber tatsächlich schöngerechnet. In Wirklichkeit liegt die Inflation viel höher.
Nachdem in den letzten Tagen mehrere große Notenbanken ihre Geldpolitik gestrafft haben, und der US-Dollar aus dem Bereich nahe seines Viereinhalbmonatshochs zurückgefallen ist, hat sich der Greenback zum Wochenschluss stabilisiert.
Die Die Verbraucherpreise in der Eurozone sind im November um 4,9 Prozent im Jahresvergleich gestiegen. Die Inflation liegt damit auf dem höchsten Stand seit Juli 1991. Im Oktober hatte die Teuerung bei 4,1 Prozent gelegen.
2022 wird das Wachstum in den Industrieländern in der ersten Jahreshälfte weiterhin stark sein, gefolgt von einer allmählichen Normalisierung in der zweiten Jahreshälfte. Insgesamt erwarten die Experten von Natixis Investment Managers zudem rückläufige Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Wirtschaftsgeschehen.