Die Zinsen steigen, der Dollar auch, doch GOLD legt zu. Ein Widerspruch?
Die Stimmung am Goldmarkt scheint sich komplett verändert zu haben. Was ist der Auslöser und hält der Umschwung an?
Die Stimmung am Goldmarkt scheint sich komplett verändert zu haben. Was ist der Auslöser und hält der Umschwung an?
Nach wie vor ist die hohe Inflation am Devisenmarkt Thema. BoE-Gouverneur Andrew Bailey sagte, er sei „sehr beunruhigt", habe aber bei dem letzten Zinsentscheid für einen unveränderten Leitzins gestimmt. Die EZB-Präsidentin Christine Lagarde wies die Notwendigkeit einer strafferen Geldpolitik in der Eurozone zurück.
Anhaltende Inflationssorgen haben dem Edelmetall am Dienstag mit bislang 1.873,98 US-Dollar je Feinunze in der Spitze ein Fünfmonatshoch beschert.
Während die Federal Reserve Bank (Fed) und die Europäische Zentralbank (EZB) vorerst weiterhin an ihrer ultralockeren Geldpolitik festhalten dürften, könnte die Bank of England (BoE) laut einer aktuellen Reuters-Umfrage die erste der großen Notenbanken sein, die ihre Leitzinsen anhebt.
Während die Federal Reserve Bank (Fed) und die Europäische Zentralbank (EZB) vorerst weiterhin an ihrer ultralockeren Geldpolitik festhalten dürften, könnte die Bank of England (BoE) laut einer aktuellen Reuters-Umfrage die erste der großen Notenbanken sein, die ihre Leitzinsen anhebt.
Am Markt wird verstärkt darauf spekuliert, dass die Federal Reserve Bank (Fed) ihren Leitzins früher als bislang erwartet anheben wird – und zwar bereits Mitte 2022.
Die EZB sieht weit und breit kein Inflationsproblem und die Fed definiert einfach „vorübergehend“ neu. Ein Irrtum sondergleichen.
Nachdem aus den USA in den vergangenen Tagen erneut hohe Inflationszahlen gemeldet worden sind, befindet sich das Edelmetall dennoch nach wie vor auf dem besten Wege, den größten Wochengewinn seit sechs Monaten zu erzielen.
Nach dem starken Anstieg der US-Inflationsrate im Oktober auf mehr als 6 Prozent, nahm US-Präsident Joe Biden die deutlich steigenden Energiepreise in den Blick.
Während EUR/USD am Donnerstag mit bislang zutiefst 1,1452 den niedrigsten Stand seit Juli 2020 erreicht hat, ist GBP/USD im Umfeld einer auf ein 31-Jahreshoch gestiegenen US-Inflationsrate mit bislang 1,3362 im Tief auf den niedrigsten Stand seit Dezember 2020 gefallen.