Rekordhochs: Trump feiert sich auf Truth Social!
Die Kursgewinne am US-Aktienmarkt könnten US-Präsident Donald Trump dazu ermutigen, in der Handelspolitik wieder aggressiver zu werden.
Die Kursgewinne am US-Aktienmarkt könnten US-Präsident Donald Trump dazu ermutigen, in der Handelspolitik wieder aggressiver zu werden.
S&P 500 und Nasdaq-100 sind auf neue Allzeithochs geklettert und haben damit den Crash im April, der von Trumps reziproken Zöllen ausgelöst wurde, zunächst wieder ausgebügelt. Doch die kommenden Wochen dürften spannend werden.
Die US-Regierung sieht es genau umgekehrt. Es entspricht allerdings nicht den Tatsachen. Das mag unbewusst sein oder einfach nur, weil die komplexen Zusammenhänge nicht verstanden werden. So oder so, Europa muss sich nicht schikanieren lassen, egal, was bei Ablauf der Deadline Anfang Juli kommt.
Nicht, dass sich die europäischen Börsen noch große Sorgen um die Zölle machen würden, aber vielleicht ist das auch gar nicht mehr nötig. Die Europäische Union plant offenbar, US-Technologiekonzernen ein Mitspracherecht bei der Anwendung des Digital Markets Act (DMA) einzuräumen.
Die Finanzmärkte reagieren zum Wochenstart vergleichsweise gelassen auf die jüngsten Entwicklungen im Nahostkonflikt. (Fundamentaler Wochenausblick).
Nach den deutlichen Verlusten der Vorwoche starten die Finanzmärkte erholt in die neue Woche. Die Eskalation im Nahen Osten sorgt weiter für Verunsicherung, während Anleger auf den Fed-Zinsentscheid am Mittwoch warten. Zum Ende der Handelswoche steht der große Verfallstag auf der Agenda. (Fundamentaler Wochenausblick)
Im Ringen um neue Handelsregeln mit den Vereinigten Staaten zeigt sich die Europäische Union offenbar zu weitreichenden Zugeständnissen bereit.
Die USA wissen immer noch nicht, welchen Zoll sie erheben wollen. Dabei hatten sie schon die Antwort auf die Frage, was das richtige Zollniveau ist.
US-Präsident Donald Trump hat eine Erhöhung der Zölle auf Autos und Autoteile in der "nicht zu fernen Zukunft" angedeutet.
Zölle erhöhen das Preisniveau. Daran führt kein Weg vorbei. Das bedeutet allerdings nicht, dass sie zum langfristigen Inflationsproblem werden. Inzwischen lässt sich das genau beziffern.