Sind Zölle und Handel für die Börse in Wirklichkeit irrelevant?
Aufgrund der Rally der letzten Wochen kann man nur zu einer Schlussfolgerung kommen. Zölle und deren Effekt auf den internationalen Handel sind für die Börse irrelevant. Das ist falsch.
Aufgrund der Rally der letzten Wochen kann man nur zu einer Schlussfolgerung kommen. Zölle und deren Effekt auf den internationalen Handel sind für die Börse irrelevant. Das ist falsch.
Bisher zeigen sich fast alle Wirtschaftsdaten unbeeindruckt von den Zöllen. Das bleibt nicht so, auch nicht bei der Inflationsrate. Auch der Fed bereitet dies weiter Sorge. Beim jüngsten Zinsentscheid stellt die Notenbank explizit ein höheres Risiko für steigende Inflation fest. Doch wann zeigt es sich in den Daten?
Pekings Entgegenkommen in der Fentanyl-Frage hat nach Angaben von mit der Angelegenheit vertrauten Personen die Möglichkeit für Handelsgespräche zwischen den USA und China geschaffen. Ein bilaterales Treffen hochrangiger Beamter ist am kommenden Wochenende in der Schweiz geplant.
Die Unsicherheit rund um die von US-Präsident Donald Trump verhängten Zölle hat den US-Autobauer Ford dazu verleitet, die Prognose für das Gesamtjahr zu streichen. Aktionären gefällt dies nicht.
Angesichts der Zollkonflikte hat sich der US-Arbeitsmarkt im April zwar abgekühlt, allerdings nicht so stark wie erwartet. Die US-Aktienfutures schießen in einer ersten Reaktion hoch.
Die USA rudern Stück für Stück von ihren Maximalzöllen ab. Man versteht, dass man ohne China nicht kann. Das gilt auch umgekehrt. Die Trotzphase beider Länder ist vorbei.
Druck auf Lieferanten, Bestellstopps bei China-Ware, Aufforderung zu erhöhten Werbeausgaben bei Großhändlern: Die US-Einzelhändler versuchen, die Preise stabil zu halten. Aber wie lange funktioniert das noch?
Die Regierung von US-Präsident Donald Trump plant offenbar, die Auswirkungen ihrer kürzlich eingeführten Zölle auf die Automobilindustrie abzumildern. Es soll verhindert werden, dass sich die neuen Auto-Zölle mit anderen bereits bestehenden Abgaben (wie etwa auf Stahl und Aluminium) summieren („Tariff Stacking“).
Bereits in den kommenden drei bis vier Wochen will Trump neue Handelsabkommen fertig verhandeln, kündigte der US-Präsident in einem am Freitag veröffentlichen Interview an. Nicht nur daran gibt es große Zweifel.
US-Konsumenten geben derzeit viel aus. Das wird als Versuch interpretiert, den zollbedingten Preissteigerungen zuvorzukommen. Offensichtlich ist der Boom nicht überall und dem Wirtschaftswachstum wird er auch nicht helfen.