Rainman Trading: Bitcoin, Ether & Co. überzeugen bislang nicht
Wer nach dem "Septembercrash" auf jede Menge Action bei den Kryptowährungen gehofft hat, dürfte ziemlich enttäuscht sein. Die Kurse schlafen wieder ein. Das erhöht die Gefahr wieder.
Wer nach dem "Septembercrash" auf jede Menge Action bei den Kryptowährungen gehofft hat, dürfte ziemlich enttäuscht sein. Die Kurse schlafen wieder ein. Das erhöht die Gefahr wieder.
Gestern Abend kam es zu einem regelrechten Crash bei den Kryptowährungen, viele der großen Coins verloren zeitweise zwischen 15 - 30 % an Wert. Wie geht es weiter nach diesem bereinigenden Gewitter?
Der Kurs der Kryptowährung bricht aus dem mehrmonatigen symmetrischen Korrekturdreieck nach unten aus. Ganz überraschend kommt das nicht,weil die Wahrscheinlichkeit für nach unten gerichtete Korrekturbewegungen steigt, wenn der Kurs in die Dreiecksspitze hineinläuft und partout keine Dynamik nach oben reinkommen will.
Der Bitcoin-Kurs schleppt sich seitwärts. Anleger sollte das nervös machen. Selten finden solche Seitwärtsphasen ein gutes Ende.
Ethereum konnte zuletzt den Abwärtstrendkanal der vergangenen Wochen nach oben hin verlassen und versucht eine Stabilisierung. Die Bullen träumen bereits von einer Trendwende.
Seit dem 26. Juni dieses Jahres pendelt das Kursgeschehen unruhig hin und her. Es läßt sich mittlerweile gut charttechnisch klassifizieren.
Bitcoin, Ether und Litecoin kippen in dieser Woche nach unten. Das bei vielen Coins ohnehin stark angeschlagene Chartbild trübt sich weiter ein.
Die Handelsspanne verengt sich seit zwei Wochen immer weiter, knapp oberhalb der 10.000 USD-Marke stabilisiert sich der Bitcoin.
Die charttechnische Hürde bei 11.750 USD führt immer wieder zu Verkäufen, das Kursgeschehen prallt nach unten ab.
Der Bitcoin hält sich trotz der jüngsten Rückschläge noch auf hohem Niveau. Hier ist die Welt aus charttechnischer Sicht noch völlig in Ordnung. Ganz anders sieht es bei anderen Coins aus.