FX-Mittagsbericht: US-Dollar erholt sich von Zweiwochentief
Im Fokus liegen am Donnerstagnachmittag die US-Konsumausgaben im Juli mit dem dazugehörenden Preisindex, dem bevorzugten Inflationsmaß der Fed.
Im Fokus liegen am Donnerstagnachmittag die US-Konsumausgaben im Juli mit dem dazugehörenden Preisindex, dem bevorzugten Inflationsmaß der Fed.
Die Verbraucherpreisinflation in der Eurozone ist im August vorläufigen Daten zufolge um 0,6 Prozent im Monatsvergleich gestiegen, nach einem unveränderten Wert im Juli. Auf Jahressicht liegt die Inflationsrate gegenüber dem Vormonat unverändert bei 5,3 Prozent.
Anders als erwartet hat sich der starke Preisauftrieb in der Eurozone im August nicht weiter abgeschwächt. Insgesamt bleibt die Inflation deutlich über dem Zwei-Prozent-Ziel der EZB.
Zuletzt schwache US-Wirtschaftsdaten, wie die JOLTS-Daten am Dienstag und das zur Wochenmitte gemeldete US-Bruttoinlandsprodukt (BIP) im zweiten Quartal, haben die Erwartung am Markt geschürt, dass die Federal Reserve Bank (Fed) ihre Leitzinsen in diesem Jahr nicht noch einmal anheben wird.
Langfristig ist die Antwort klar. Kurz- und mittelfristig ist sie es nicht. Aktien sind im Vergleich zu Anleihen ungewöhnlich unattraktiv.
Fed-Chef Jerome Powell sprach in seiner Rede in Jackson Hole am vergangenen Freitag von Wirtschaftsdaten, die erst heute veröffentlicht werden. Hat Powell die Daten vorab verraten?
Der Fed-Vorsitzende Jerome Powell hat laut François Rimeu, Senior Strategist, La Française AM, in Jackson Hole die Botschaften früherer Reden bekräftigt, dass die Fed nicht von einem Rückgang der Inflation in Richtung ihres 2 %-Ziels überzeugt ist.
Der Anstieg der Verbraucherpreise auf Jahressicht hat sich im August nicht so stark verlangsamt wie erwartet. Die Teuerung in Deutschland bleibt auf einem deutlich erhöhten Niveau.
Die deutschen Importpreise sind im Juli um 13,2 Prozent im Jahresvergleich gesunken und damit so stark zurückgegangen wie seit Januar 1987 nicht mehr.
Die Erwartung, dass die Federal Reserve Bank (Fed) in diesem Jahr noch einmal an der Zinsschraube drehen könnte, hat mit den am Dienstag gemeldeten JOLTS-Daten einen Dämpfer bekommen.