Börsenpanik und ein „negativer Ölpreis“...
Von einem Extrem ins andere. Das Jahr setzt sich so fort, wie es begonnen hat. Doch das Beste kommt erst noch...
Von einem Extrem ins andere. Das Jahr setzt sich so fort, wie es begonnen hat. Doch das Beste kommt erst noch...
Die Deutschen erwarten regelmäßig eine zu hohe Inflation. Sie lassen sich in dieser Erwartung auch nicht durch den niedrigen Ölpreis oder die aktuelle Teuerungsrate nahe null Prozent beirren. Das geht aus einer aktuellen Umfrage von M&G Investments und YouGov zu den Inflationserwartungen in zehn Ländern weltweit hervo…
Die hohe Teuerungsrate in Russland scheint sich abzuschwächen. Dieser Trend war zum Jahresende zu beobachten. Und in Brasilien wächst die Rate wenigstens weniger schnell als von Ökonomen angenommen. Dennoch müssen die nationalen Notenbanken unterschiedliche Ansätze verfolgen, um das Problem in den Griff zu bekommen.
Die Inflation in China bleibt zum Jahresende weit vom Regierungsziel entfernt. Auch die Produzentenpreise bleiben rückläufig. Die schwächeren Wachstumsaussichten im laufenden Jahr und der damit einhergehend niedrigere Preisdruck drohen den disinflationären Trend zu verstärken.
Brasilien findet keinen Weg heraus aus dem wirtschaftlichen Fiasko. Nun hat die Ratingagentur Fitch die Konsequenzen gezogen und die Bonität des einstigen Hoffnungsträgers auf Ramschniveau gesenkt.
Sollte das aktuelle Niveau bei Rohöl auf längere Sicht Bestand haben, könnte das Risiko zunehmen, dass die Notenbanken durch die Ölpreisentwicklung weitere Justierungen an ihrem geldpolitischen Instrumentarium vornehmen müssen, um die Inflation zusätzlich anzuschieben.
Die Inflationserwartungen der japanischen Unternehmen sind auf breiter Front gesunken. Dass die Notenbank wegen der düsteren Aussichten, das Inflationsziel von 2 Prozent zu erreichen, ihre Geldpolitik nochmals lockert, ist dennoch wenig wahrscheinlich. Zumindest auf absehbare Zeit.
Niedrige Inflation, eine starke Währung - Risiken für die Finanzstabilität. Einerseits dürften Zinserhöhungen das Mittel der Wahl sein, andererseits würden eher Senkungen den Gefahren begegnen. Wohin steuert die Notenbank Neuseelands?
In der Volksrepublik China hat die Inflation im zurückliegenden November etwas angezogen. Im längeren Vergleich bleibt der Preisauftrieb dennoch weiterhin ungewöhnlich schwach.
Die Bank HSBC Trinkaus nimmt ihre Prognose für das BIP-Wachstum Chinas im laufenden Jahr von 7,1 auf 7,0 Prozent und im Jahr 2016 von 7,2 auf jetzt 6,7 Prozent zurück.