Japans erfolgloser Kampf gegen die schwache Inflation
Die Inflation in Japan bleibt trotz einer seit Jahren extrem lockeren Geldpolitik immer noch weit vom Ziel der Notenbank und Regierung entfernt.
Die Inflation in Japan bleibt trotz einer seit Jahren extrem lockeren Geldpolitik immer noch weit vom Ziel der Notenbank und Regierung entfernt.
Der Jahresstart hätte für die Goldanleger deutlich schlechter ausfallen könne. Der Preis des Edelmetalls erreicht die Hochs, die seit Ende 2013 als Widerstand gelten. Dazu gibt es noch ein ungewöhnliches Setup. Gelingt der Ausbruch?
Mittwoch war Tag der Wahrheit und die Wahrheit war gar nicht so schlimm. Der Inflationsschock dauerte gerade einmal eine halbe Stunde. Wird die Fed nun die Zinswende beschleunigen?
Die japanische Regierung hat den für eine expansive Geldpolitik stehende Gouverneur der japanischen Notenbank (Bank of Japan), Haruhiko Kuroda, für eine zweite Amtszeit vorgeschlagen.
Die japanische Wirtschaft wächst so lange wie seit 28 Jahren nicht mehr. Damit hat das Tempo sich zuletzt aber deutlich abgeschwächt.
Starke Impulse blieben im Vormittagshandel am Devisenmarkt aus. Der Euro erholt sich leicht zum US-Dollar, dieser gibt allerdings auf breiter Front nach.
„Inflation gibt’s nicht“ war gestern. Insbesondere zeigt sich die Kerninflation in weiten Teilen der Welt stark. Das wird auch an den Notenbanken nicht spurlos vorbeigehen.
Die Cash Rate in Australien bleibt unverändert auf dem Rekordtief von 1,50 Prozent, wo er seit Mitte 2016 verharrt. Die maue Inflation ist für die RBA der Grund, die Zinsen unangestastet zu belassen.
Der Euro hat sich nach seinen Verlusten vom Freitag wieder stabilisiert. Ein starker US-Arbeitsmarktbericht hatte dem Dollar Auftrieb verliehen und die Gemeinschaftswährung belastet.
Im Gegensatz zum Analystenkonsens erwartet die Helaba einen deutlich steigenden Goldpreis in diesem Jahr. Die Gründe klingen einleuchtend.