Deflation: Nur auf dem Papier!
In vielen Bereichen sinken die Preise. Notenbanken haben panische Angst vor Deflation. Die Lage ist allerdings weniger bedrohlich als in früheren deflationären Phasen.
In vielen Bereichen sinken die Preise. Notenbanken haben panische Angst vor Deflation. Die Lage ist allerdings weniger bedrohlich als in früheren deflationären Phasen.
Die Notenbank CBRT will mit niedrigeren Zinsen die schwächelnde Wirtschaft in der Corona-Krise stützen. Die Leitzinsen liegen derzeit deutlich unter der Inflationsrate. Die Notenbank muss bei ihren Entscheidungen aber auch die Währung im Blick behalten.
Das Edelmetall fiebert: Gold hat seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie das getan, was es in einer Krise tun sollte: Es hat deutlich an Wert zugelegt. Hält die Rally an?
Die Jahresinflation ging im April dank niedrigerer Energiepreise und nachlassender Nachfrage trotz höherer Wechselkursvolatilität zurück. Die Kerninflationsrate änderte ebenfalls ihre Richtung und fiel in den einstelligen Bereich.
So schnell wie in diesen Tagen Geld gedruckt wird, kann man gar nicht zählen. Das führt zur Inflation und Sachwerte schützen vor Inflation.
Die wirtschaftlichen Folgen der Bekämpfung des Corona-Virus werden ein historisch einmaliges Niveau annehmen. Doch wie soll das alles finanziert werden?
An schreckenerregenden Szenarien und Schlagzeilen mangelt es in diesen Tagen nicht. Was kann aber im schlimmsten Fall geschehen? Ein Boom.
Dass die türkische Zentralbank den Leitzins weiter senkt, war erwartet worden. Doch die Schritt erfolgte früher statt als gedacht.
Die Epidemie mit dem neuartigen Coronavirus hat die Nahrungsmittelpreise in China im Februar explodieren lassen.
Die Reserve Bank of Australia hat heute die Zinssätze gesenkt, und da sich die Auswirkungen des Coronavirus noch verstärken werden, dürfte es nicht der letzte Zinsschritt gewesen sein.