USA verschärfen Handelspolitik - Trump belegt Kanada mit 35 % Strafzoll
US-Präsident Donald Trump verschärft seinen Kurs gegenüber internationalen Handelspartnern und kündigte am Donnerstag neue Importzölle von 35 % auf Waren aus Kanada an.
US-Präsident Donald Trump verschärft seinen Kurs gegenüber internationalen Handelspartnern und kündigte am Donnerstag neue Importzölle von 35 % auf Waren aus Kanada an.
Die Europäische Union steht kurz vor einer vorläufigen Handelsvereinbarung mit den USA, die wichtige Industriezweige wie die Luftfahrt und den Automobilsektor vor drastischen Zollerhöhungen bewahren könnte.
14 Länder vor allem aus Asien haben bereits blaue Briefe aus Washington bekommen, während sich in den Zollverhandlungen mit der EU eine Einigung abzeichnet. Unterdessen scheint der Handelsstreit zwischen den USA und China noch nicht vollständig gelöst zu sein.
Update: US-Präsident Donald Trump hat die ersten der gefürchteten blauen Briefe an Handelspartner verschickt. Die EU bekommt mehr Zeit, um noch eine Einigung mit Trump zu erzielen. Die bisherige Frist, mit der die pauschal auf 10 % abgesenkten reziproken Zölle wieder erhöht werden, verschiebt sich auf den 1. August.
Die USA verschicken seit Ende letzter Woche blaue Briefe. Für die EU könnte einer dabei sein. Es geht um viel, für die Wirtschaft und den Aktienmarkt. Anleger müssen auf alles vorbereitet sein.
Heute will die US-Regierung von Donald Trump damit beginnen, Briefe an die Handelspartner zu verschicken, in denen diese über die künftig geltenden Zollsätze informiert werden. (Fundamentaler Wochenausblick)
China hat als Reaktion auf neue EU-Beschränkungen für chinesische Medizintechnikhersteller die Einfuhr entsprechender Produkte aus Europa stark eingeschränkt.
Präsident Donald Trump kündigte am Sonntag an, ab dem 1. August höhere Zollsätze auf breite Teile der US-Importe zu erheben.
Präsident Trumps neue Steuer- und Ausgabenreform setzt deutliche industriepolitische Akzente und verschiebt die Kräfteverhältnisse in der US-Wirtschaft.
Vor dem Ablauf der selbst gesetzten Frist am 9. Juli erhöht US-Präsident Donald Trump den Druck auf die Handelspartner weiter.