Zölle sind kein Inflationsthema mehr
Zölle erhöhen das Preisniveau. Daran führt kein Weg vorbei. Das bedeutet allerdings nicht, dass sie zum langfristigen Inflationsproblem werden. Inzwischen lässt sich das genau beziffern.
Zölle erhöhen das Preisniveau. Daran führt kein Weg vorbei. Das bedeutet allerdings nicht, dass sie zum langfristigen Inflationsproblem werden. Inzwischen lässt sich das genau beziffern.
Im Handelsstreit zwischen China und den USA zeichnet sich eine vorläufige Einigung ab, die jedoch mit erheblicher Unsicherheit für die amerikanische Industrie verbunden ist.
Die USA wollen ihre Verhandlungen zu neuen Handelsabkommen mit Dutzenden Staaten bald mit einem simplen Schreiben abschließen: „Das ist der Deal – nehmt ihn oder lasst es“, sagte Donald Trump.
"Wir bekommen Zölle von 55 %, China bekommt 10 %", schreibt US-Präsident Donald Trump auf Truth Social.
Ein neuer Kompromiss im Handelskonflikt zwischen Washington und Peking bringt vorsichtige Entspannung, lässt jedoch viele Fragen offen.
Die USA und China haben sich nach hochrangigen Gesprächen in London offenbar auf den Rahmen für eine Einigung in ihrem Handelskonflikt verständigt. Allerdings ist weiter Skepsis angebracht.
Nach EZB-Zinsentscheid und US-Arbeitsmarktdaten steht mit den US-Inflationsdaten für Mai in dieser Woche nur ein wirklich wichtiger Datenpunkt im Terminkalender. Allerdings könnte Trump den Hoffnungen auf eine ruhige Woche einen Strich durch die Rechnung machen. (Fundamentaler Wochenausblick)
Der US-Arbeitsmarkt hat sich im Mai angesichts von Trumps Zollkonflikten zwar abgekühlt, aber nicht so stark wie erwartet. Die US-Aktienfutures schießen in einer ersten Reaktion hoch, ebenso die Anleiherenditen.
Vor seinem Treffen mit dem deutschen Bundeskanzler hat Trump mit dem chinesischen Staatspräsidenten Xi telefoniert. Das Gespräch lief positiv, so Trump. Die Nachricht führte in den US-Indizes zu Kursgewinnen.
Die US-Regierung wird nervös. Der Deal mit China hat anscheinend nicht das bewirkt, was er sollte. Die Regierung ist frustriert. Was gravierender ist: China könnte etwas im Schilde führen.