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Zucker: Steigende Produktion in Brasilien erwartet

Künftig dürfte mehr Zuckerrohr für die Zuckerproduktion verwendet werden, da die Fabriken den Analysten der Commerzbank zufolge zunehmend auf Mais für die Ethanolproduktion zurückgreifen.

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Laut des Verbands der brasilianischen Zuckerrohrproduzenten dürfte sich die Zuckerproduktion in der Saison 2022/23 auf 36,9 Millionen Tonnen belaufen und in der Saison 2023/24 auf 37,2 Millionen Tonnen steigen, wie die Analysten der Commerzbank in der jüngsten Ausgabe von „Rohstoffe Aktuell“ schreiben.

Dabei dürfte mehr Zuckerrohr der Zuckerproduktion zugewendet werden, da die Fabriken zunehmend auf Mais für die Ethanolproduktion zurückgreifen würden. Darüber hinaus sei die Unsicherheit in Bezug auf die Ethanolpreise, die durch staatliches Zutun auf Niveaus unter den Produktionskosten gedrückt werden könnten, hoch, was ebenfalls eine Verlagerung der Zuckerrohrverarbeitung in Richtung Zucker begünstige, heißt es weiter.

„Der führende Zuckerbroker Czarnikow erwartet, dass die Zuckermühlen in der brasilianischen Hauptanbauregion Center-South die Zuckerproduktion in der kommenden Saison auf ein Dreijahreshoch von 34,7 Millionen Tonnen erhöhen dürften“, so die Commerzbank-Analysten.

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Über den Experten

Tomke Hansmann
Tomke Hansmann
Redakteurin

Nach ihrem Studium und einer anschließenden journalistischen Ausbildung arbeitet Tomke Hansmann seit dem Jahr 2000 im Umfeld Börse, zunächst als Online-Wirtschaftsredakteurin. Nach einem kurzen Abstecher in den Printjournalismus bei einer Medien-/PR-Agentur war sie von 2004 bis 2010 als Devisenanalystin im Research bei einer Wertpapierhandelsbank beschäftigt. Seitdem ist Tomke Hansmann freiberuflich als Wirtschafts- und Börsenjournalistin für Online-Medien tätig. Ihre Schwerpunkte sind Marktberichte und -kommentare sowie News und Analysen (fundamental und charttechnisch) zu Devisen, Rohstoffen und US-Aktien.

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