Market Chartcheck: DAX weiter unter Druck
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Wichtige Nachrichten
- Die Koalitionsparteien in Italien haben ihren Willen zur Fortsetzung der Zusammenarbeit bekräftigt. Der parteilose Ministerpräsident Conte hatte mit seinem Rücktritt gedroht, sollten die Koalitionspartner ihren Streit nicht schnell beenden. Lega und Fünf Sterne vertreten in vielen Fragen grundverschiedene Positionen. Der Europawahlkampf hatte die Situation verschärft.
- In der US-Industrie läuft es nicht mehr rund. Der Einkaufsmanagerindex ISM sank im Mai um 0,7 auf 52,1 Zähler, wie das Institute for Supply Management (ISM)am Montag mitteilte. Das ist der tiefste Stand seit zweieinhalb Jahren. Ökonomen hatten mit einem leichten Anstieg gerechnet. Verschlechtert hat sich der Produktionsindex. Verbessert haben sich der Beschäftigungs-, Auftrags- und Preisindex.
- Im Handelskonflikt mit den USA verschärft China den Ton. Peking wirft der US-Regierung vor, einen "Wirtschaftskrieg" zu führen, um den Aufstieg der asiatischen Macht zu verhindern. In den Handelsgesprächen habe Washington mehrere "Rückzieher" gemacht und trage jetzt die volle Verantwortung für den Stillstand in den Verhandlungen, stellten Staatsmedien am Montag fest.
- US-Präsident Trump ist zu einem dreitägigen Staatsbesuch in Großbritannien eingetroffen. Kurz vor seinem Besuch hatte sich Trump in die Brexit-Debatte eingemischt: Er tat darin seine Sympathie für den Brexit-Hardliner Boris Johnson als Nachfolger von Theresa May kund und empfahl notfalls einen ungeregelten EU-Ausstieg.
- Der Eurozone-Industriesektor blieb im Mai auf Schrumpfkurs. Dies signalisierte der finale IHS Markit Eurozone Einkaufsmanager Index (PMI), der binnen Monatsfrist um 0,2 auf 47,7 Punkte nachgab und damit zum vierten Mal hintereinander unter der Wachstumsmarke von 50 notiert. Die Vorabschätzung wurde bestätigt. Am deutlichsten bergab ging es erneut im Vorleistungs- und Investitionsgüterbereich, während der Konsumgüterbereich abermals in moderatem Tempo wuchs. Der Konsumgüterbereich expandiert bereits seit fünfeineinhalb Jahren. Auf Länderebene blieb Deutschland Schlusslicht. In Österreich ging es so zügig bergab wie zuletzt vor über vier Jahren.
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DAX
Wie es am Montag in Kommentaren chinesischer Staatsmedien hieß, führe die USA einen "Wirtschaftskrieg gegen China", um den Aufstieg der asiatischen Macht zu verhindern. Die Führung in Peking geht nun offenbar von einem lange andauernden Konflikt aus. Außerdem besteht zudem das Risiko, dass sich US-Präsident Trump demnächst wieder der EU widmet und hier mit neuen Strafzöllen droht. Sorgen bereiten den Anlegern auch die Entwicklungen in Italien nach der Europawahl.
Die angespannte geopolitische Lage hat den deutschen Leitindex zum Wochenbeginn stark belastet. Zwar konnte man gestern leichte Zugewinne verzeichnen und damit die Verluste vom Vortag etwas eingrenzen, der wichtige Durchschnitt EMA 200 daily konnte allerdings nicht zurück erobert werden und damit ist die Kuh noch lange nicht vom Eis. Unterhalb des Supports um 11.700 Punkten droht der Rutsch auf den Bereich um 11.500 bzw. 11.400 Punkten.
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US-Indizes
Der Dow Jones erreichte gestern das letzte ausgegebene Short-Ziel bei 24.700 Punkten. Am heutigen Tag ist damit erstmal mit einer Erholung bis max. in den Bereich um 25.000 Punkte zu rechnen, ehe der Abwärtstrend wieder aufgenommen wird. Mit dem Bruch des Supports um 24.700 Punkten droht der Abverkauf bis 24.200 Punkten.
Der marktbreite S&P 500 könnte den EMA 200 daily, der aktuell bei ca. 2.780 Punkten verläuft, von unten testen. Danach dürften die Abgaben weitergehen, die den Index bis in den Bereich um 2.700 Punkte führen könnten. Darunter würden 2.675 Punkte drohen. Wirklich entschärfen würde sich die Lage er st mit einem nachhaltigen Anstieg über 2.800 Punkte.
Im Nasdaq muss mit einem Hochlauf bis 7.100 Punkte gerechnet werden. Anschließend dürfte das Short-Ziel bei 6.850 Punkten angelaufen werden. Die Lage würde sich erst oberhalb von 7.200 Punkten etwas entspannen. Solange der Index darunter notiert, sollte die Short-Richtung priorisiert werden.
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EUR/USD
Der EUR/USD konnte über den Support um 1,1225 USD ansteigen und triggerte damit das Long-Szenario bis 1,1285 USD bzw. 1,1300 USD. Sollte es den Bullen gelingen diesen Bereich zu überwinden, dann würde das nächste Ziel bei ca. 1,1335 USD liegen. Hier dürfte es das erste Mal zu spürbarem Gegenwind kommen und ein Pullback auf 1,1300 USD sollte einkalkuliert werden.
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