Analyse
08:56 Uhr, 11.12.2019

Market Chartcheck: Indizes im Bann der FED und EZB

Wie schaut die aktuelle Chartlage im DAX, DOW Jones, S&P 500, Nasdaq und EUR/USD aus? Welcher Kursverlauf ist zu priorisieren? Hier finden Sie Ihre Antworten darauf!

Erwähnte Instrumente

  • DAX
    ISIN: DE0008469008Kopiert
    Kursstand: 13.070,72 Pkt (XETRA) - Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung
  • Dow Jones
    ISIN: US2605661048Kopiert
    Kursstand: 27.881,72 $ (NYSE) - Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung

Wichtige Nachrichten

  • Knapp ein Jahr vor den Präsidentschafts- und Kongresswahlen in den USA hat Außenminister Mike Pompeo Russland vor einer Einmischung gewarnt. Pompeo sagte nach einem Treffen mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow am Dienstag in Washington: "Bei der Frage der Einmischung in unsere internen Angelegenheiten bin ich deutlich gewesen: das ist nicht hinnehmbar." US-Sicherheitsbehörden sind überzeugt davon, dass Russland versucht hat, auf die Wahl 2016 Einfluss zu nehmen, aus der Trump als Sieger hervorging. In dem im Frühjahr vorgelegten Bericht von FBI-Sonderermittler Robert Mueller dazu heißt es: "Die russische Regierung hat sich bei den Präsidentschaftswahlen 2016 in umfassender und systematischer Weise eingemischt."
  • Trumps Wirtschaftsberater Larry Kudlow und US-Handelsminister Wilbur Ross haben am Dienstag betont, dass die für den 15. Dezember geplanten weiteren Strafzölle auf chinesische Waren weiter in Kraft treten könnten. Die Strafzölle seien nicht vom Tisch, sagte Kudlow mit Blick auf einen Bericht des "Wall Street Journals", wonach die Grundlagen für eine Verschiebung gelegt würden. US-Handelsminister Wilbur Ross sagte unterdessen, dass Trump die Strafzölle anheben werde, wenn kein Deal mit China zustande kommen sollte.
  • Laut einer aktuellen Quinnipiac-Umfrage liegt Joe Biden trotz verbalen Ausrutschern im Rennen um die Präsidentschaft bei den Demokraten weiter vorn und kommt auf 29 Prozent (+5). Bernie Sanders liegt mit 17 Prozent (+4) auf Rang zwei, Elizabeth Warren landet mit 15 Prozent (+1) auf dem dritten Platz. Buttigieg (9 %) und Bloomberg (5 %) weit abgeschlagen.

Hier kann der gestrige Market Chartcheck gelesen werden.

Wichtige Termine

  • 12:00 Uhr - USA: OPEC-Monatsbericht
  • 14:30 Uhr - USA: Verbraucherpreisindex Kernrate Monat November (Prognose: 0,2 % ; Vorherig: 0,2 %)
  • 16:30 Uhr - USA: EIA Rohöllagerbestände (Prognose: -2,763 Mio. ; Vorherig: -4,856 Mio.)
  • 20:00 Uhr - USA: Zinsentscheid US-Notenbank FED (Prognose: 1,75 % ; Vorherig: 1,75 %)
  • 20:30 Uhr - USA: Pressekonferenz FED

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DAX

Der deutsche Leitindex arbeitete gestern das komplette Short-Setup ab und erreichte das priorisierte Ziel bei 12.950 Pkt. Erst am EMA 50 daily trat eine merkbare Stabilisierung ein. In der Tageskommentierung auf Guidants machte ich meine Follower darauf aufmerksam, dass man hier den Long-Einstieg suchen könnte. Tatsächlich legte der DAX daraufhin ein starkes intraday Reversal aufs Parkett und schloss sogar über 13.040 Pkt. Da heute Abend, um 20 Uhr, der Zinsentscheid der US-Notenbank ansteht, dürfte es während dem XETRA-Handel zu keinen stärkeren Bewegungen kommen. Die Futures preisen mit einer Wahrscheinlichkeit von 97,8 % keine Veränderung der Zinssätze ein. Morgen folgt dann die EZB und die Parlamentswahl in Großbritannien.

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US-Indizes

Die anstehenden Termin halten auch die US-Indizes im Bann. Alle drei gaben gestern wie erwartet leicht ab, erholten sich anschließend aber wieder und gingen quasi unverändert aus dem Handel. Im Dow Jones dient der Bereich um 27.770 Pkt. kurzfristig als Support. Auf der Oberseite begrenzt das Allzeithoch bei 28.175 Pkt. Die kurzfristige Unterstützung im S&P 500 liegt bei 3.120 Pkt. Als nächste Hürde muss auch hier das Allzeithoch bei 3.154 Pkt. genannt werden. Im Bereich um 8.300 Pkt. lässt sich im Nasdaq ein Support finden. Zum Kaufsignal kommt es über dem Allzeithoch von 8.445 Pkt.

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EUR/USD

Der EUR/USD konnte gestern den EMA 50 nutzen und etwas zulegen. Knapp unter dem Widerstand von 1,1100 USD war allerdings Schluss. Im Prinzip kann das gestern Geschriebene wiederholt werden: "Vor allem der EUR/USD dürfte in den kommenden Tagen starke Bewegungen aufweisen. Die eigentlichen Trigger-Marken liegen auf der Oberseite bei 1,1100 USD und auf der Unterseite bei ca. 1,1050 USD (EMA 50 daily). An diesen Marken wird es sich entscheiden ob es Richtung 1,1130 USD (EMA 200 daily) geht oder sich die Euro-Schwäche fortsetzt und das Paar erneut auf 1,1025 USD fällt."

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