DUOLINGO - Schwächeres Wachstum voraus?
Der Lernapp-Anbieter Duolingo hat im ersten Quartal 2026 mehr verdient als erwartet. Eine vorsichtige Prognose und ein schwaches Bookings-Wachstum sorgen aber für schlechte Stimmung.
Der Lernapp-Anbieter Duolingo hat im ersten Quartal 2026 mehr verdient als erwartet. Eine vorsichtige Prognose und ein schwaches Bookings-Wachstum sorgen aber für schlechte Stimmung.
Die Aktie reagiert euphorisch auf die Zahlen und springt vorbörslich um rund 17 % nach oben. Ob das schon die große Trendwende ist?
Die Mainzer verbuchen zum Jahresauftakt wie erwartet sinkende Einnahmen aus dem Geschäft mit Covid-19-Vakzinen. Gleichzeitig treibt der Konzern seine Onkologie-Pipeline voran und strebt Kosteneinsparungen durch die Konsolidierung von Produktionsstätten an. Manche benennen es drastischer.
Der US-Audiospezialist Sonos wuchs im zweiten Geschäftsquartal 2026 wieder und meldet einen Umsatz von 282 Mio. USD. Dies entspricht einer Steigerung von 8 % im Jahresvergleich, am oberen Ende der eigenen Prognose. Die Zahlen kamen an der Börse gut an.
Dieses hierzulande eher unbekannte Unternehmen wusste mit seinem Quartalsbericht zu überzeugen. Die Zahlen lagen klar über den Erwartungen, auch wurde die Prognose angehoben.
Die Nachfrage nach Cybersecurity und sicherer IT-Infrastruktur zieht kräftig an, doch der Ausbau der Organisation und ein ungünstigerer Projektmix drücken bei Secunet zunächst noch auf die Profitabilität.
Während klassische Medienhäuser mit stagnierendem Geschäft kämpfen, schreibt Springer Nature eine andere Geschichte. Der Berliner Wissenschaftsverlag hat das erste Quartal 2026 mit einem bemerkenswerten Befund abgeschlossen.
Dreistelliges Wachstum im Heimatmarkt, ein Rule-of-40-Score von 145 und freier Cashflow, der die Erlöse des Vorjahres übertrifft: Das Softwareunternehmen liefert starke Zahlen.
Mit einem Umsatz von 1,938 Mrd. EUR steigerte Rheinmetall die Erlöse im ersten Quartal 2026 um 7,7 % gegenüber dem bereits starken Vorjahreszeitraum. Dennoch blieb das Unternehmen deutlich hinter den Markterwartungen von rund 2,3 Mrd. EUR zurück.
Nachhaltig veränderte Konsumgewohnheiten und ein "herausforderndes Marktumfeld" in Europa zwingen den Beauty-Konzern zu Anpassungen. Die Börse reagiert verärgert.