Reallöhne sinken, also Abschwung?
Sinken Reallöhne, können Verbraucher nicht mehr die gewohnten Mengen an Gütern und Dienstleistungen konsumieren. Ein Abschwung ist vorprogrammiert – fast.
Sinken Reallöhne, können Verbraucher nicht mehr die gewohnten Mengen an Gütern und Dienstleistungen konsumieren. Ein Abschwung ist vorprogrammiert – fast.
Der belgische Notenbank-Gouverneur Pierre Wunsch hält eine Zinserhöhung im Juni für hoch wahrscheinlich, sollte der Iran-Krieg bis dahin nicht enden. Die EZB stünde damit vor dem ersten Straffungsschritt seit September 2023.
Die Anleihemärkte preisen eine hartnäckige Inflation ein, doch die globalen Aktienmärkte zeigen sich relativ stabil. Baut sich ein explosives Korrekturpotenzial auf?
Braut sich in den globalen Lieferketten ein perfekter Sturm zusammen? Eine nüchterne Analyse der strukturellen Defizite bei Energie und Agrarrohstoffen zeigt: Die Inflation ist zwar schon erhöht aber es kann noch schlimmer kommen.
Viele wollen durch den Inflationsanstieg hindurchblicken, weil allein der Ölpreis dafür verantwortlich gemacht wird. Das greift zu kurz und geht an der Realität vorbei.
In den USA ist das Problem am offensichtlichsten. Die USA stehen mit dem Problem allerdings nicht alleine da. Politiker ignorieren das Problem souverän.
Jetzt ist es offiziell: Kevin Warsh wird neuer Chef der US-Notenbank. Der Wechsel an der Fed-Spitze könnte die Geldpolitik in den Vereinigten Staaten spürbar verändern.
Kevin Warsh kann den Fed-Vorsitz aller Voraussicht nach pünktlich übernehmen. Damit übernimmt er auch die Probleme seines Vorgängers. Die ersten Wochen sind entscheidend.
Schlechte Nachrichten von der US-Inflationsfront: Die Erzeugerpreise sind im April deutlich stärker gestiegen als erwartet. Die US-Aktienfutures geben vorbörslich nach.
Den geopolitischen Aspekt des Irankrieges haben Anleger abgehakt. Selbst über Inflation scheint man sich keine Sorgen zu machen. Dafür rückt ein dritter Effekt mehr und mehr in den Vordergrund.