US-Arbeitsmarkt deutlich schwächer als erwartet
Die Zahl der neu geschaffenen Stellen lag im Juli deutlich unter den Erwartungen. Die Daten für die beiden Vormonate Mai und Juni wurden zudem stark nach unten revidiert.
Die Zahl der neu geschaffenen Stellen lag im Juli deutlich unter den Erwartungen. Die Daten für die beiden Vormonate Mai und Juni wurden zudem stark nach unten revidiert.
Die PCE-Preisdaten bestätigen, dass sich erste Auswirkungen der Trump-Zölle in Form einer erhöhten Inflation in den US-Wirtschaftsdaten bemerkbar machen. Die Wahrscheinlichkeit einer Fed-Zinssenkung im September nimmt weiter ab.
Der Preisauftrieb in Deutschland hat sich im Juli weder beschleunigt noch verlangsamt, sondern liegt mit einer Inflationsrate von 2,0 % weiter genau auf dem EZB-Ziel. Getrieben von stark steigenden Dienstleistungspreisen blieb die Kerninflation aber merklich erhöht.
Wie erwartet widersetzt sich die US-Notenbank Fed den Forderungen von US-Präsident Donald Trump nach Zinssenkungen weiterhin. Auf der Pressekonferenz sagte Fed-Chef Jerome Powell, dass noch keine Entscheidung über eine mögliche Zinssenkung im September getroffen worden sei.
Die zunehmenden Handelsspannungen zwischen China und den Vereinigten Staaten könnten zu einer bedeutenden Umlenkung chinesischer Exporte in den Euroraum führen, schreiben EZB-Experten in einem Blogbeitrag.
Bei ihrer heutigen Sitzung muss die US-Notenbank über den Leitzins entscheiden, der aktuell in einer Spanne von 4,25 bis 4,5 % liegt.
Die US-Wirtschaft zeigt keine Vollbremsung und die Inflationsrate bewegt sich nur verhalten nach oben. Zölle scheinen keinen der erwarteten Effekte zu haben. Wer darauf wartet, muss möglicherweise bis 2027 warten.
Die von der Regierung Trump eingeführten Zölle haben die US-Staatskasse im zweiten Quartal bereits mit zusätzlichen 55 Mrd. USD gefüllt. Die Last dieser Abgaben tragen vorerst überwiegend nicht die Endverbraucher, sondern vor allem die Unternehmenslandschaft, speziell auch die amerikanische.
Die US-Notenbank hat am Abend ihren regionalen Konjunkturbericht veröffentlicht. Im Beige Book wird über den Zustand der Wirtschaft in den einzelnen Notenbankdistriken berichtet.
Der Anstieg der US-Erzeugerpreise hat im Juni unter den Erwartungen gelegen. Die US-Aktienfutures schießen in einer ersten Reaktion hoch.