Kommentar
14:47 Uhr, 09.01.2026

US-Arbeitsmarkt entwickelt sich stabil

Die Zahl der neu geschaffenen Stellen lag im Dezember etwas unter den Erwartungen, die Arbeitslosenquote sank zugleich aber stärker als erwartet. Die US-Aktienfutures können in einer ersten Reaktion deutlich zulegen.

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  • S&P 500
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  • Nasdaq-100
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  • S&P 500 - WKN: A0AET0 - ISIN: US78378X1072 - Kurs: 6.921,46 Pkt (Cboe)
  • Nasdaq-100 - WKN: A0AE1X - ISIN: US6311011026 - Kurs: 25.507,10 Pkt (Nasdaq)
  • Dow Jones - WKN: 969420 - ISIN: US2605661048 - Kurs: 49.266,11 Pkt (NYSE)

Auf dem US-Arbeitsmarkt wurden außerhalb der Landwirtschaft im Dezember netto und saisonbereinigt 50.000 neue Stellen geschaffen, wie das Bureau of Labor Statistics (BLS) am Freitag mitteilte. Damit lag der Stellenaufbau etwas unter den Erwartungen. Die Volkswirte der Banken hatten im Schnitt mit 66.000 neuen Stellen gerechnet.

Die Zahl der neu geschaffenen Stellen in den beiden Vormonaten wurde deutlich um 76.000 Stellen nach unten revidiert. Im Oktober gingen den revidierten Angaben nun shutdownbedingt 173.000 Stellen verloren, während im November 56.000 Stellen hinzukamen.

Die separat ermittelte Arbeitslosenquote sank von revidiert 4,5 % (zunächst: 4,6 %) im November auf 4,4 % im Dezember. Erwartet wurden für Dezember 4,5 %.

Die durchschnittlichen Stundenlöhne legten im Dezember wie erwartet um 0,3 % gegenüber dem Vormonat zu, nach einem Anstieg um 0,1 % im November.

Fazit und Marktreaktionen: Der US-Arbeitsmarkt hat sich im Dezember stabil entwickelt. Die Zahl der neu geschaffenen Stellen lag zwar etwas unter den Erwartungen, zugleich ging aber die Arbeitslosenquote stärker als erwartet zurück. Auffällig ist außerdem die deutliche Abwärtsrevision für die beiden Vormonate, was dafür sorgen dürfte, dass sich die Zinssenkungserwartungen nicht zu stark abschwächen. Die US-Aktienfutures können in einer ersten Reaktion deutlich zulegen.

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