Zinsanhebungen 2026?
Manchmal kommt es anders als man denkt. Das kann vor allem bei der Zinsentwicklung im kommenden Jahr der Fall sein. Zinsanhebungen in den USA sind denkbar.
Manchmal kommt es anders als man denkt. Das kann vor allem bei der Zinsentwicklung im kommenden Jahr der Fall sein. Zinsanhebungen in den USA sind denkbar.
Die Teuerung in der Eurozone hat sich im September beschleunigt, wie vorläufige Inflationsdaten der Statistikbehörde Eurostat zeigen. Die Inflationsrate liegt wieder über dem EZB-Ziel von 2 %.
Die Teuerung in den USA liegt weiter über dem 2%-Ziel der Fed, beschleunigt sich aber durch die Trump-Zölle bisher nicht nennenswert weiter, wie die am Freitag veröffentlichten PCE-Preisdaten bestätigen. Der Markt zeigt sich in einer ersten Reaktion erleichtert.
Die Inflationsrate im Euroraum hat sich normalisiert und liegt wieder bei der Zielmarke der Europäischen Zentralbank. Doch an der Supermarktkasse spüren die Bürger davon wenig.
Das Mandat der US-Notenbank ist weit gefasst und geht es nach den Kritikern, hat die Fed ihr Mandat eigenmächtig ausgeweitet. Bei so viel Kritik stellt sich die Frage, ob das Mandat noch das richtige ist.
Eine Aufwertung von 9 % innerhalb von drei Tagen ist für eine Landeswährung gigantisch, beim kolossal inflationierten argentinischen Peso ist das jedoch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.
Mit der Zinssenkung vergangene Woche hat die Notenbank die Frage für sich beantwortet. Die Sache ist allerdings weniger offensichtlich als sie scheint. Ein Notenbanker klärt auf.
Angesichts der Eintrübung auf dem Arbeitsmarkt hat die US-Notenbank wie erwartet die erste Leitzinssenkung in diesem Jahr angekündigt.
Wenn es für Notenbanker ein Angstszenario gibt, dann das aktuelle. Sie muss sich für eines ihrer Mandate entscheiden. Man könnte auch sagen: Egal, was die Fed macht, es ist falsch.
Anders als zunächst gemeldet hat sich Teuerung in der Eurozone im August nicht beschleunigt. Die Inflationsrate verharrte bei 2,0 %.