Inflation schwächt sich deutlich ab
Der Anstieg der Verbraucherpreise auf Jahressicht hat sich im November stärker abgeschwächt als erwartet. Die Inflationsrate lag im November so niedrig wie seit Juli 2021 nicht mehr.
Der Anstieg der Verbraucherpreise auf Jahressicht hat sich im November stärker abgeschwächt als erwartet. Die Inflationsrate lag im November so niedrig wie seit Juli 2021 nicht mehr.
Den Greenback belasteten die dovischen Äußerungen des Gouverneurs der Federal Reserve Bank (Fed) Christopher Waller. Dieser sieht gute ökonomische Argumente für eine geldpolitische Lockerung, falls die Inflation in den nächsten Monaten weiter zurückgeht.
Auch wenn die Inflation aktuell nachlässt: Ron Temple, Chief Market Strategist bei Lazard, ist der Ansicht, dass sie im kommenden Jahrzehnt strukturell bedingt wieder zulegen dürfte.
Aufmerksamkeit bezüglich der zu erwartenden weiteren US-Leitzinsentwicklung gilt in dieser Woche den anstehenden US-Wirtschaftsdaten und einer Reihe von Reden von Fed-Vertretern.
Steigen die Zinsen heute, sinkt die Inflation morgen. So einfach ist die Geldpolitik in der Theorie. In der Praxis gibt einige Fragezeichen.
Das Edelmetall profitiert weiter von der Erwartung am Markt, dass die Federal Reserve Bank (Fed) auf dem aktuellen Niveau von 5,25 bis 5,50 Prozent ihren Zinsanhebungszyklus abgeschlossen hat.
Seit mittlerweile zwei Jahren erklären und Notenbanken, wie wichtig Inflationserwartungen sind. Plötzlich werden genau diese Erwartungen ignoriert. Wie kann das sein?
Die Arbeit von Notenbanken ist nicht einfach. Das gilt vor allem in der aktuellen Phase. Widersprüchlicher könnten die Daten nicht sein.
Das am Dienstagabend veröffentlichte Protokoll der letzten US-Notenbanksitzung hat wenig dazu beigetragen, die Erwartungen am Markt zu zerstreuen, dass die Federal Reserve Bank (Fed) auf dem aktuellen Niveau von 5,25 bis 5,50 Prozent ihren Zinserhöhungszyklus beendet hat.
Geht es nach den Markterwartungen, sinkt der US-Leitzins im kommenden Jahr in vier Schritten um einen Prozentpunkt. Das ist nicht genug.