Fed mit der falschen Sorge?
Die Fed wird die Zinsen in diesem Monat erneut senken. Das ist praktisch garantiert. Der Grund ist die Sorge um den Arbeitsmarkt. Es könnte die falsche Sorge sein.
Die Fed wird die Zinsen in diesem Monat erneut senken. Das ist praktisch garantiert. Der Grund ist die Sorge um den Arbeitsmarkt. Es könnte die falsche Sorge sein.
Der wichtigste Zinsentscheid im Dezember wird nicht in den USA gefällt. Was in den USA geschieht, ist keine Überraschung mehr. Dafür kann die japanische Notenbank für Unruhe sorgen.
Der Anstieg der Verbraucherpreise in der Eurozone hat sich im November überraschend beschleunigt. Für die EZB lässt sich aus den jüngsten Daten aber kein Handlungsbedarf ableiten.
Anders als erwartet hat sich der Preisauftrieb in Deutschland im November nicht beschleunigt. Die Inflationsrate blieb stabil bei 2,3 %.
Die USA können für Oktober keine Inflationsdaten veröffentlichen. Das scheint auf den ersten Blick kein Problem zu sein. Für Anleger macht es einen Unterschied in Milliardenhöhe.
Die US-Notenbank hat am Abend ihren regionalen Konjunkturbericht veröffentlicht. Im Beige Book wird über den Zustand der Wirtschaft in den einzelnen Notenbankdistriken berichtet.
Anleger haben Zölle als Thema fast abgehakt. Mindestens über einen Umweg wird das Thema die Börse wieder einholen. Ein ganz spezifischer Trend sollte Sorgen bereiten.
Ein einflussreicher Vertreter der US-Notenbank Fed sorgt am Freitag mit seinen Kommentaren für gute Stimmung. Die US-Aktienfutures legen vorbörslich zu.
Die Zahl der neu geschaffenen Stellen lag im September deutlich über den Erwartungen. Gleichzeitig legte aber die Arbeitslosenquote zu.
Die US-Notenbank hat am Mittwochabend das Sitzungsprotokoll zum Zinsentscheid vom 29. Oktober veröffentlicht. In Bezug auf eine weitere mögliche Zinssenkung im Dezember gingen die Meinungen im Offenmarktausschuss (FOMC) weit auseinander.