US-Arbeitsmarkt schwächelt im September
Nach einem starken Vormonat hat sich der US-Arbeitsmarkt im September schwächer als erwartet entwickelt. Die US-Aktienfutures können in einer ersten Reaktion zulegen, weil sich die Zinserwartungen abschwächen.
Nach einem starken Vormonat hat sich der US-Arbeitsmarkt im September schwächer als erwartet entwickelt. Die US-Aktienfutures können in einer ersten Reaktion zulegen, weil sich die Zinserwartungen abschwächen.
Der Preisauftrieb in der Eurozone gewinnt weiter an Fahrt. Die Inflationsrate legte nach vorläufigen Daten von 3,2 % im August auf 3,8 % im September zu.
Der Renditeanstieg bei Staatsanleihen ist in den USA und weltweit besorgniserregend. Es erinnert an "Unfälle" wie in Großbritannien unter Liz Truss im Jahr 2022. Kommt das dicke Ende für den Aktienmarkt noch?
Die Kommentare einzelner Notenbanker seit dem letzten Zinsentscheid sind eindeutig. Die Handlungen, die sich daraus ergeben, sind es nicht.
Die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland sind im zweiten Quartal 2026 nur noch um 0,6 % gegenüber dem Vorjahresquartal gestiegen. In den sieben größten Metropolen wurden Eigentumswohnungen sogar günstiger. Die höheren Zinsen haben damit wieder deutliche Auswirkungen auf die Immobilienpreise.
Global steigt die Einigkeit darüber, dass Zinsen steigen müssen. Wie schnell und wie weit, diesbezüglich gibt es wenig Einigkeit. Bisher lässt sich lediglich festhalten, dass die Zinswende langsam erfolgt. Das ist möglicherweise ein gravierender Fehler.
Wenn Anleger vom letzten Zinsentscheid eines mitnehmen konnten, war es die Aussicht auf mehrere Zinserhöhungen. Es könnten mehr sein, als derzeit erwartet wird.
Die japanische Notenbank hat den Leitzins bei ihrem Zinsentscheid am Freitag wie erwartet auf 1,25 % erhöht. Dennoch gibt der Yen nach, während japanische Aktien ihre Kursgewinne ausbauen.
Zu dieser Behauptung verstieg sich ein Kommentator des WSJ. Ein bisschen arg übertrieben vielleicht, aber Donald Trump dürfte jedenfalls nicht besonders zufrieden sein mit seiner Auswahl, schließlich sieht er einen Zins von 1 % als gerechtfertigt an.
Anders als die EZB und die Fed reagiert die Bank of England auf die höhere Inflation vorerst nicht mit Zinserhöhungen. Notenbankchef Andrew Bailey warnt allerdings, dass eine anhaltende Fortsetzung des Nahostkriegs eine straffere Geldpolitik erforderlich machen könnte.