US-Erzeugerpreise steigen dramatisch
Schlechte Nachrichten von der US-Inflationsfront: Die Erzeugerpreise sind im April deutlich stärker gestiegen als erwartet. Die US-Aktienfutures geben vorbörslich nach.
Schlechte Nachrichten von der US-Inflationsfront: Die Erzeugerpreise sind im April deutlich stärker gestiegen als erwartet. Die US-Aktienfutures geben vorbörslich nach.
Den geopolitischen Aspekt des Irankrieges haben Anleger abgehakt. Selbst über Inflation scheint man sich keine Sorgen zu machen. Dafür rückt ein dritter Effekt mehr und mehr in den Vordergrund.
Die Teuerung in den USA hat sich im April etwas stärker beschleunigt als erwartet. Die US-Aktienfutures können trotzdem zulegen.
Ökonomen erwarten zwei Zinsschritte im Juni und September. Die Notenbank steht vor einem Dilemma: Sie muss gegen einen Angebotsschock straffen, der die Konjunktur ohnehin abwürgt. Der Status der Straße von Hormus wird zur Variable, die alles entscheidet.
Noch bevor Warsh im Amt ist, stößt er auf Widerstand aus einer der regionalen Notenbanken. Sie widerspricht Warshs Idee, dass ein anderes Inflationsmaß besser sei als das derzeitige.
Nicht ganz so stark wie im Vormonat, aber doch besser als erwartet hat sich der US-Arbeitsmarkt im April entwickelt. Die US-Aktienfutures legen vorbörslich deutlich zu.
Die steigenden Energiepreise befeuern die Inflation in der Eurozone weiter. Reagiert die EZB demnächst mit Zinserhöhungen?
Wie erwartet bleibt der Leitzins in einer Spanne von 3,50 % bis 3,75 %. Allerdings gab es zum ersten Mal seit Oktober 1992 vier Gegenstimmen gegen die Mehrheitsentscheidung. Auf der Pressekonferenz kündigte Fed-Chef Jerome Powell an, vorübergehend als Mitglied im Verwaltungsrat zu bleiben.
Die US-Notenbank dürfte den Leitzins am Abend unverändert lassen. Für die Märkte wird vor allem entscheidend, was Jerome Powell auf seiner voraussichtlich letzten Pressekonferenz zu den Inflationsrisiken, dem Arbeitsmarkt und seiner eigenen Zukunft sagt.
Der Anstieg der Öl- und Gaspreise hat die Teuerung in Deutschland im April weiter angeheizt, wie vorläufige Inflationsdaten des Statistischen Bundesamts für April zeigen.