US-Daten falsch interpretiert
Zwei verspätete und wichtige Datensätze wurden von Anlegern gefeiert, aber aus den falschen Gründen. Die Daten werden schlichtweg falsch interpretiert.
Zwei verspätete und wichtige Datensätze wurden von Anlegern gefeiert, aber aus den falschen Gründen. Die Daten werden schlichtweg falsch interpretiert.
Jahrzehntelang war der billige Yen eine Finanzierungsquelle für Spekulanten in aller Welt. Dies könnte sich nun ändern.
Gute Nachrichten von der Inflationsfront: Der Preisauftrieb in den USA hat sich im November deutlich verlangsamt. Die Märkte schießen in einer ersten Reaktion hoch.
Während die Zahl der neu geschaffenen Stellen im November etwas über den Erwartungen lag, ist die Arbeitslosenquote zwischen September und November deutlich angestiegen, wie die am Dienstag nachträglich veröffentlichten US-Arbeitsmarktdaten zeigen.
Über den Kauf von kurzlaufenden Staatsanleihen will die Fed ab dem 12. Dezember wieder zusätzlich Liquidität in den Markt pumpen. Dabei soll das Volumen zunächst 40 Mrd. USD pro Monat betragen und dürfte für einige Monate "erhöht" bleiben, um Liquiditätsengpässe abzufedern.
Die Fed wird die Zinsen in diesem Monat erneut senken. Das ist praktisch garantiert. Der Grund ist die Sorge um den Arbeitsmarkt. Es könnte die falsche Sorge sein.
Der wichtigste Zinsentscheid im Dezember wird nicht in den USA gefällt. Was in den USA geschieht, ist keine Überraschung mehr. Dafür kann die japanische Notenbank für Unruhe sorgen.
Der Anstieg der Verbraucherpreise in der Eurozone hat sich im November überraschend beschleunigt. Für die EZB lässt sich aus den jüngsten Daten aber kein Handlungsbedarf ableiten.
Anders als erwartet hat sich der Preisauftrieb in Deutschland im November nicht beschleunigt. Die Inflationsrate blieb stabil bei 2,3 %.
Die USA können für Oktober keine Inflationsdaten veröffentlichen. Das scheint auf den ersten Blick kein Problem zu sein. Für Anleger macht es einen Unterschied in Milliardenhöhe.