Japan und die gewünschte Inflation: Kampf gegen Windmühlen!
Das Deflationsgespenst in Japan steht wieder vor der Tür. Im Juli erlebten die Verbraucherpreise den stärksten Rückgang seit März 2013.
Das Deflationsgespenst in Japan steht wieder vor der Tür. Im Juli erlebten die Verbraucherpreise den stärksten Rückgang seit März 2013.
Bahnbrechend war die Rede von Janet Yellen zwar nicht gerade, dafür aber doch unerwartet klar. Eine klarere Vorbereitung auf einen Zinsschritt im September bekommt der Markt wohl nicht.
Bereits nach dem letzten Zinsschritt signalisierten die Währungshüter der MNB, dass keine weitere Lockerung bis auf Weiteres nicht angedacht sei. Mit Blick auf die nach wie vor sehr niedrige Teuerung wäre eine weitere Zinssenkung aber ein Mittel der Wahl gewesen.
In der Türkei sucht die Notenbank nach einem Weg, die Geldpolitik zu vereinfachen. Bisher werden drei Zinssätze parallel verwendet. Perspektivisch sind laut Experten weiter Angleichungen möglich.
Indiens Notenbankchef Raghuram Rajan ist bei den Regierenden in Neu Delhi mit seiner straffen geldpolitischen Ausrichtung angeeckt. Sein baldiger Nachfolger Urjit Patel ist aber ebenfalls kein Mario Draghi, sondern gilt gleichfalls als Verfechter hoher Zinsen.
Während die Inflation in den USA gerade wieder etwas zurückgeht steigt sie in Großbritannien. Ist das nicht genau das, was die Notenbank immer wollte?
Wie erwartet enthielt das Protokoll zur jüngsten Sitzung der Reserve Bank of Australia keine Hinweise auf den künftigen geldpolitischen Kurs.
Während die russische Wirtschaft aus ihrer Rezession nicht herauskommt (auch wenn sich der rückläufige Trend abgemildert hat) wächst die polnische Wirtschaft im Frühjahr deutlich. Dennoch, Analysten zeigen sich mit Russlands Entwicklung zufrieden, hätten sich von der polnische aber mehr erhofft.
Die Preise steigen in der Eurozone gerade kräftig. Das dürfte die EZB freuen, doch die Freude wird nur kurz währen.
Immer wieder haben Neuseelands Notenbanker betont, dass sie eine Abwertung des Kiwi-Dollars wünschen. Doch trotz der jetzigen Zinssenkung stellte sich der gegenteilige Effekt am Devisenmarkt ein. Haben die Währungshüter zu wenig geliefert?