USD/JPY: Schwacher Yen treibt Erzeugerpreise
Die japanischen Erzeugerpreise sind im Juni auf Jahressicht um 9,2 Prozent gestiegen, nach zuletzt plus 9,1 Prozent.
Die japanischen Erzeugerpreise sind im Juni auf Jahressicht um 9,2 Prozent gestiegen, nach zuletzt plus 9,1 Prozent.
Mit Spannung erwartet werden bereits die am Mittwoch zur Veröffentlichung kommenden US-Verbraucherpreise im Juni, von der sich Investoren weitere Hinweise auf den Zinserhöhungspfad der Federal Reserve Bank (Fed) erhoffen.
„Klar ist, dass sich die globale Wirtschaft derzeit in einer Schwächephase befindet“, sagt Desiree Sauer, Investmentstrategin bei Lazard Asset Management, „die Frage ist nur, wie lange diese andauern wird.“
„Lieber eine kurze Rezession als eine lange Stagflation“, meint Mabrouk Chetouane, Head of Global Market Strategy bei Natixis Investment Managers, und stärkt damit einer restriktiveren Geldpolitik der Notenbanken den Rücken.
Der Greenback ist angesichts hoher Inflationsraten und der damit verbundenen Aussicht auf deutlich steigende US-Leitzinsen sowie Konjunktursorgen weiterhin gefragt.
Christopher Waller, Gouverneur der US-Notenbank, und James Bullard, Präsident der Fed in St. Louis, bekräftigten am Donnerstag die Notwendigkeit einer restriktiven Geldpolitik, um die steigenden Inflationsraten zu senken, suggerierten jedoch gleichzeitig, dass deine Rezession in den USA noch vermieden werden könne.
Aus dem am Mittwochabend veröffentlichten Sitzungsprotokoll des letzten Notenbanktreffens der Federal Reserve Bank (Fed) geht hervor, dass die Ratsmitglieder die Möglichkeit sehen, dass ein noch restriktiverer geldpolitischer Kurs angemessen sein könnte, falls der erhöhte Inflationsdruck anhalten sollte.
Aus dem am Mittwochabend veröffentlichten Sitzungsprotokoll des letzten Notenbanktreffens der Federal Reserve Bank (Fed) geht hervor, dass die Ratsmitglieder die Möglichkeit sehen, dass ein noch restriktiverer geldpolitischer Kurs angemessen sein könnte, falls der erhöhte Inflationsdruck anhalten sollte.
Der US-Dollar ist angesichts von Rezessions- und Inflationssorgen, rapide steigenden Gaspreisen und in Europa drohender Knappheit sowie der politischen Unsicherheit in Großbritannien als „sicherer Hafen“ stark gefragt.
Vincent Mortier, Group CIO Amundi und Matteo Germano, Deputy Group CIO Amundi, beobachten die aktuellen Ereignisse an den Märkten und haben ihre Gedanken zu den Entwicklungen im aktuellen Amundi Global Investment Views July 2022 zusammengetragen.