US-Arbeitsmarkt deutlich schwächer als erwartet
Die Zahl der neu geschaffenen Stellen lag im Juli deutlich unter den Erwartungen. Die Daten für die beiden Vormonate Mai und Juni wurden zudem stark nach unten revidiert.
Die Zahl der neu geschaffenen Stellen lag im Juli deutlich unter den Erwartungen. Die Daten für die beiden Vormonate Mai und Juni wurden zudem stark nach unten revidiert.
Donald Trump gewährt erneut vielen Ländern einen Aufschub, ehe Strafzölle in Kraft treten. Ab dem 7. August treten für die meisten Länder neue Einfuhrzölle in Kraft, die für Waren aus 69 Ländern Sätze zwischen 10 % und 41 % vorsehen.
Unter anderem mit der EU, China, Japan und Südkorea hat US-Präsident Trump bereits Handelsdeals vereinbart. Die Nachbarländer Mexiko und Kanada gehören zu den wichtigsten Handelspartnern, mit denen es bisher noch keine Vereinbarung gibt.
Die Vereinigten Staaten werden auf Importe aus Südkorea einen Zoll von 15 % erheben, selber für Exporte aber keine Zölle bezahlen müssen. Dies ist das Ergebnis eines neuen Handelsabkommens, das US-Präsident Donald Trump am Mittwoch verkündete.
Die EU hat einen Deal oder zumindest Ansätze davon. Das Prinzip ist ähnlich wie bei Japan. Auf den ersten Blick sind die Deals gut für die USA, auf den zweiten Blick ist das nicht unbedingt der Fall.
Philips hat seine Prognose zur Belastung durch US-Strafzölle deutlich nach unten korrigiert und gleichzeitig seine operative Ergebnisprognose angehoben.
Bisher läuft die US-Berichtssaison gut. Von einer Vollbremsung kann keine Rede sein. Stattdessen zeigen die Zahlen der Unternehmen auf, worauf sich Anleger in den kommenden Quartalen einstellen können.
Nach der Zolleinigung wird es nicht langweilig: Big-Tech-Zahlen, der nächste Fed-Zinsentscheid und die US-Arbeitsmarktdaten für Juli stehen an. Anleger sollten sich besser anschnallen. (Fundamentaler Wochenausblick)
Die Einigung im transatlantischen Handelsstreit hat einen hohen Preis: Nach exklusiven Berechnungen des Kiel Instituts für Weltwirtschaft (IfW) verliert die deutsche Volkswirtschaft infolge der neuen US-Zölle rund 0,15 % ihres BIP – das entspricht einem Schaden von etwa 6,5 Mrd. Euro innerhalb eines Jahres.
Die US-Regierung hat einem Bericht der Financial Times zufolge geplante Exportbeschränkungen für fortschrittliche Technologien nach China vorerst ausgesetzt.