ARM - Aktie vorbörslich im Hype-Modus
Der Börsenstart ist gelungen. Auch am zweiten Handelstag stehen die Vorzeichen auf weiteren Kursgewinnen.
Der Börsenstart ist gelungen. Auch am zweiten Handelstag stehen die Vorzeichen auf weiteren Kursgewinnen.
Die Banken reizen beim Börsengang von Arm die Preisspanne voll aus. Das Interesse von Investoren war groß, und die Aktien wurden am oberen Ende der Bookbuilding-Spanne zwischen 47 und 51 USD zugeteilt.
IPO steht für Initial Public Offering und bezeichnet das erstmalige öffentliche Angebot von Aktien durch ein Unternehmen, inkl. Handelsaufnahme an der Börse.
Wenn mir jemand vor zehn Jahren erzählt hätte, dass Birkenstock einmal an die Börse geht und das auch noch als Luxusmarke, wäre ich aus dem Lachen wohl nur schwer wieder herausgekommen.
Erst 2020 von VW gekauft und anschließend per Squeeze-out von der Börse genommen, soll der Renk-Konzern jetzt schon wieder als IPO an den Mann bzw. die Frau gebracht werden.
So langsam sickern weitere Details zum viel beachteten IPO von Instacart durch. Das US-Unternehmen, welches einen Liefer- und Abholservice für Lebensmittel anbietet, musste in den letzten Jahren mächtig Federn lassen.
Schon seit längerer Zeit gibt es Kapitalmarktpläne für die Pharmasparte des Spezialglasherstellers Schott. Nun nimmt der Börsengang so langsam Gestalt an.
In meinem letzten Artikel zum IPO der britischen Arm Holdings gingen Marktbeobachter noch von einer Bewertung zwischen 60 und 70 Mrd. USD aus.
Es wird der wichtigste Börsengang des Jahres! Der Chipentwickler ARM, derzeit noch eine Tochtergesellschaft der japanischen Softbank, will an die US-Börse gehen.
2021 war ein Rekordjahr bei Börsengängen, 2022 folgte dann mit den schwachen Aktienmärkten ein starker Einbruch der Zahlen. Wer im Zuge der Post-Corona-Euphorie auf Neuemissionen gesetzt hat, musste in den meisten Fällen große Verluste hinnehmen.