Analyse
09:30 Uhr, 04.09.2023

ARM-IPO wird „billiger“ als gedacht

In meinem letzten Artikel zum IPO der britischen Arm Holdings gingen Marktbeobachter noch von einer Bewertung zwischen 60 und 70 Mrd. USD aus.

Erwähnte Instrumente

  • SoftBank Group Corp. - WKN: 891624 - ISIN: JP3436100006 - Kurs: 40,625 € (L&S)
  • Arm Holdings plc. - WKN: A3EUCD - ISIN: US0420682058 - Kurs: 63,590 $ (Nasdaq)

Nach den neuesten Berichten vom Wochenende sollen es jetzt nur noch zwischen 50 und 55 Mrd. USD werden. In der Spitze gibt es demnach bis zu 20 Mrd. USD „Rabatt“ auf das IPO des Chipdesigners.

Artikel zum Arm-IPO

Teure Bewertung

Billig wäre die Aktie des Unternehmens dann aber immer noch nicht. Bei 50 Mrd. USD würden Anleger immer noch den gut 19-fachen Jahresumsatz von 2022 auf den Tisch legen und ein KGV zwischen 90 und 100 bezahlen müssen.

Freilich will das Unternehmen in Zukunft wieder deutlich wachsen, doch auf den China-Malus habe ich in meinem letzten Artikel bereits hingewiesen. Auf die Gewinne am chinesischen Markt haben Anleger kaum Zugriff.

Am Dienstag will sich Arm mit potenziellen Investoren treffen, berichtet das WSJ. Arm wird 10 Prozent der Aktien am Markt anbieten. Demnach dürften rund 5 Mrd. USD von Investoren fließen. Der Großteil davon dürfte in den Taschen von Softbank landen. Mit dem gesenkten Preis sollte Arm aber zumindest kurzfristig Erfolg haben. Es dürften Zeichnungsgewinne winken.

Fazit: Die Preissenkung dürfte der richtige Schritt sein, um Arm zu einem Erfolg zu führen. Kommt es zu einem Hype nach dem IPO, dürfte die Luft dann aber erst einmal dünner werden. Das Unternehmen muss liefern, nachdem das Wachstum zuletzt deutlich ins Stocken gekommen war.

SoftBank Group Corp.
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Über den Experten

Sascha Gebhard
Sascha Gebhard
Redakteur

Sascha Gebhard hat nach einer klassischen Ausbildung zum Bankkaufmann im Laufe der Jahre bei verschiedenen Banken gearbeitet. Er absolvierte neben dem Beruf die Studiengänge zum Diplom-Betriebswirt (VWA) sowie den Finanz- und Investment Ökonom (VWA). Von 2008 bis 2016 war er als Eigenhändler auf eigene Rechnung an den Finanzmärkten aktiv. Weiterhin publizierte er für verschiedene Finanzverlage und schrieb zahlreiche Fachartikel rund um das Thema Börse. Die in den jeweiligen Diensten geführten Realgeld- sowie Musterdepots konnte stets überdurchschnittliche Renditen erwirtschaften. Sein Steckenpferd ist seit jeher der deutsche Aktienmarkt, wo er bestens vernetzt ist, und eine Vielzahl an Unternehmen bereits seit mehr als 15 Jahren aktiv verfolgt. Seit 2022 ist Sascha Gebhard fester Bestandteil des Redaktionsteams von stock3. Im Premium-Service Trademate betreut er das Depot "Deutsche Aktien".

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