Fundamentale Nachricht

Gold hält sich über 1.800er-US-Dollar-Marke

Während die Federal Reserve Bank (Fed) und die Europäische Zentralbank (EZB) vorerst weiterhin an ihrer ultralockeren Geldpolitik festhalten dürften, könnte die Bank of England (BoE) laut einer aktuellen Reuters-Umfrage die erste der großen Notenbanken sein, die ihre Leitzinsen anhebt.

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    Kursstand: 1.861,54000 $/oz. (FXCM) - Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung

Washington (GodmodeTrader.de) – Gold fällt zu Beginn der neuen Handelswoche von seinem am Freitag bei 1.868,53 US-Dollar je Feinunze erreichten Fünfmonatshoch zurück, hält sich aber weiterhin oberhalb der runden Marke von 1.800 US-Dollar pro Unze. Im Tief erreichten die Notierungen am Montag bislang 1.855,70 US-Dollar je Feinunze.

Der zu nehmende Inflationsdruck bei einer gleichzeitig ultralockeren Geldpolitik der großen Notenbanken ist für die Investoren weiterhin ein Thema. Der Präsident der Federal Reserve Bank (Fed) in Minneapolis Neel Kashkari sagte am Sonntag, er rechne zwar mit einem weiteren Anstieg der Inflation in den nächsten Monaten, doch sollte die Fed auf eine erhöhte Inflation nicht überreagieren, da diese wahrscheinlich nur vorübergehend sei.

Im Wochenverlauf werden sich weitere Fed-Vertreter zum Thema äußern, darunter die Präsidenten der Fed-Banken in Richmond, Kansas City, Atlanta und Philadelphia, namentlich Thomas Barkin, Esther George, Raphael Bostic und Patrick Harker. Reden des Fed-Vizepräsidenten Richard Clarida und der Präsidentin der Fed in San Francisco Mary Daly stehen am Freitag an. US-Finanzministerin Janet Yellen sagte zuletzt, dass die Kontrolle der Corona-Pandemie in den USA von entscheidender Bedeutung für die Verringerung des Inflationsdrucks sei.

Während auch die Europäische Zentralbank (EZB) vorerst weiterhin an ihrer ultralockeren Geldpolitik festhalten dürfte, könnte die Bank of England (BoE) die erste der großen Notenbanken sein, die ihre Leitzinsen anhebt. Laut einer aktuellen Umfrage der Nachrichtenagentur Reuters rechnen 55 Prozent der befragten Analysten mit einer Zinsanhebung um 15 Basispunkte im Dezember. Bis März 2022 erwarten 43 der 44 Befragten eine Zinsanhebung.

Gegen 9:30 Uhr MEZ notiert Gold mit einem Minus von 0,09 Prozent bei 1.862,68 US-Dollar je Feinunze.

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Über den Experten

Tomke Hansmann
Tomke Hansmann
Redakteurin

Nach ihrem Studium und einer anschließenden journalistischen Ausbildung arbeitet Tomke Hansmann seit dem Jahr 2000 im Umfeld Börse, zunächst als Online-Wirtschaftsredakteurin. Nach einem kurzen Abstecher in den Printjournalismus bei einer Medien-/PR-Agentur war sie von 2004 bis 2010 als Devisenanalystin im Research bei einer Wertpapierhandelsbank beschäftigt. Seitdem ist Tomke Hansmann freiberuflich als Wirtschafts- und Börsenjournalistin für Online-Medien tätig. Ihre Schwerpunkte sind Marktberichte und -kommentare sowie News und Analysen (fundamental und charttechnisch) zu Devisen, Rohstoffen und US-Aktien.

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