TKMS setzt RHEINMETALL einen Schuss vor den Bug
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Nach übereinstimmenden Berichten der Financial Times und von Reuters haben Verteidigungsminister Boris Pistorius und weitere Regierungsvertreter Industrievertreter sowie führende Abgeordnete über die Absicht informiert, den Bau von sechs F126-Fregatten nicht weiterzuverfolgen. Stattdessen will Berlin demnach acht kleinere Fregatten des Typs Meko A-200 beschaffen. Diese sollen vom deutschen Marineschiffbauer TKMS kommen.
Für Rheinmetall wäre die Entscheidung ein empfindlicher Rückschlag. Der Düsseldorfer Rüstungskonzern hatte darauf gesetzt, die Führung des F126-Programms zu übernehmen. Im Raum stand ein Auftragsvolumen von 12,8 Mrd. EUR. Für Rheinmetall wäre es ein Schlüsselprojekt gewesen, um den Einstieg in den Marineschiffbau strategisch abzusichern.
