Analysteneinschätzung
09:42 Uhr, 23.07.2014

EUR/SEK: Aufwärtspotential des Euro ausgeschöpft?

Nachdem der Euro gegenüber der Schwedenkrone seit Frühjahr 2013 zulegen konnte, droht der Gemeinschaftswährung HSBC-Analystin Jana Meier zufolge nun die Luft auszugehen.

Erwähnte Instrumente

  • EUR/SEK
    ISIN: EU0009654672Kopiert
    Kursstand: 9,2004 kr (FOREX) - Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung

Der Euro sitzt zur schwedischen Krone schon seit Frühjahr 2013 am längeren Hebel. Nun droht das Fahrwasser auf der Oberseite schwieriger zu werden. So ist der erste Angriffsversuch auf den wichtigen Widerstand in Form des Hochs vom August 2011 bei 9,36 SEK nicht unmittelbar von Erfolg gekrönt gewesen, wie HSBC-Analystin Jana Meier in „Der Markt heute“ schreibt.

Erst ein nachhaltiger Sprung über dieses Hindernis würde eine große Bodenbildung abschließen und für weiteren EUR-Rückenwind sorgen. In diesem Fall würde der Blick zunächst auf den Kreuzwiderstand aus der Parallelen (akt. bei 9,58 SEK) zum Aufwärtstrend seit März 2013 und dem Hoch von 2005 bei 9,66 SEK wandern. Die reife Lage des Stochastik auf Wochenbasis sowie der Umstand, dass das jüngste Verlaufshoch nicht mehr durch den angeführten Oszillator nachvollzogen worden sei (negative Divergenz) mahne allerdings an, dass ein erfolgreicher Ausbruch auf der Oberseite kurzfristig schwierig werde, heißt es weiter.

„Auf der Unterseite hat der Euro jedoch noch etwas Spielraum, bevor der übergeordnet nach wie vor bestehende Vorteil verspielt ist. Das wäre nämlich erst der Fall, wenn der angeführte Aufwärtstrend seit März 2013 (akt. bei 9,05 SEK) unterschritten wird, der zudem durch die 38-Wochen-Linie (akt. bei 8,99 SEK) Verstärkung erfährt. Anleger sollten sich im Ausbruchsfall prozyklisch positionieren“, so Meier.

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Über den Experten

Tomke Hansmann
Tomke Hansmann
Redakteurin

Nach ihrem Studium und einer anschließenden journalistischen Ausbildung arbeitet Tomke Hansmann seit dem Jahr 2000 im Umfeld Börse, zunächst als Online-Wirtschaftsredakteurin. Nach einem kurzen Abstecher in den Printjournalismus bei einer Medien-/PR-Agentur war sie von 2004 bis 2010 als Devisenanalystin im Research bei einer Wertpapierhandelsbank beschäftigt. Seitdem ist Tomke Hansmann freiberuflich als Wirtschafts- und Börsenjournalistin für Online-Medien tätig. Ihre Schwerpunkte sind Marktberichte und -kommentare sowie News und Analysen (fundamental und charttechnisch) zu Devisen, Rohstoffen und US-Aktien.

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