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Kommentar
09:00 Uhr, 03.04.2025

DAX® - Zölle als Spielverderber?

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Zölle als Spielverderber?

Nach dem erfolgreichen Test der bekannten Schlüsselhaltezone aus der 50-Tages-Linie (akt. bei 22.407 Punkten), den Tiefpunkten vom Februar/März bei 22.300/22.200 Punkten sowie dem unteren Bollinger Band (akt. bei 22.125 Punkten) und dem zu Wochenbeginn auf dieser Basis ausgebildeten „swing low“ hat der DAX® die Bedeutung dieser Unterstützungen gestern mit einem „Hammer“-Umkehrmuster nochmals bestätigt. Wieviel der erneute Lackmustest wert ist, dürfte sich heute zeigen. Aufgrund der Bekanntgabe der US-Zölle müssen Anlegerinnen und Anleger mit einer erneuten Belastungsprobe der eingangs beschriebenen Bastion rechnen. Ein nachhaltiges Abgleiten unter die viel zitierte Schlüsselzone gilt es weiter unbedingt zu verhindern, da ansonsten die Schiebezone der letzten Wochen in einer Topformation mit einem rechnerischen Abschlagspotenzial von 1.200 Punkten umschlägt. Zum Abschluss donnerstags noch ein Blick auf die US-Börsenstimmung. Aus gutem Grund, denn die aktuelle Sentimentumfrage der American Association of Individual Investors (AAII) weist ein geräumtes Bullenlager (16,3 %) sowie den höchsten Bärenanteil seit 2009 (61,9 %) aus. Die Stimmung unter den US-Privatanlegern ist also bereits extrem skeptisch.

DAX® (Daily)

Chart DAX®

Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang

5-Jahreschart DAX®

Chart DAX®

Quelle: LSEG, tradesignal²

Einer unserer Lieblingsansätze

Momentumansätze im Allgemeinen und das Konzept der Relativen Stärke im Speziellen halten wir für besonders hilfreich. Oftmals kombinieren wir dabei Titel mit einer hohen Relativen Stärke, nachdem diese eine temporäre Korrekturbewegung durchlaufen haben. In diese Kategorie fällt derzeit die Hensoldt-Aktie. Während Rüstungstitel derzeit zweifelsohne über ein hohes Momentum verfügen, hat das Papier jüngst seit dem Allzeithoch bei 81,00 EUR eine kurze Verschnaufpause durchlaufen. Letztere stellt die Aufwärtskurslücke von Anfang März (59,70 EUR zu 55,30 EUR) zur Disposition. Zusammen mit der 38-Tages-Linie (akt. bei 58,42 EUR) und dem unteren Bollinger Band (auf Tagesbasis akt. bei 58,71 EUR) entsteht auf diesem Niveau eine absolute Schlüsselunterstützung. Gerade ein hohes Momentum verbunden mit einem Erreichen des unteren Bollinger Bandes in der untergeordneten Zeitebene markiert oftmals einen interessanten Einstiegszeitpunkt – vor allem, wenn die jüngsten Tageshochs bei 64,05/64,30 EUR überschritten werden. Als Absicherung ist indes die o. g. Kumulationsunterstützung prädestiniert.

HENSOLDT (Weekly)

Chart HENSOLDT

Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang

5-Jahreschart HENSOLDT

Chart HENSOLDT

Quelle: LSEG, tradesignal²

Pullback als 2. Chance!?!

Wann immer sehr, sehr langfristige Trends gebrochen werden, sollten Anlegerinnen und Anleger ganz genau hinschauen. Das war zu Jahresbeginn eine der Kernbotschaften unserer letzten Analyse der Baker Hughes-Aktie (siehe „HSBC Daily Trading“ vom 9. Januar). Charttechnisch liegt unverändert eine inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation vor – definiert durch die Tiefpunkte bei 20,09/9,12/20,42 USD. Zuletzt kam es nochmals zu einem Pullback an die Nackenzone der beschriebenen Trendwende. Solche Rücksetzer bieten oftmals unter Chance/Risiko-Gesichtspunkten ganz besonders spannende Gelegenheiten. Letzteres gilt besonders dann, wenn dieser Rücktest der Ausbruchsmarken mit einem doppelten „Hammer-Muster“ einhergeht (siehe Chart). Sowohl auf Monats- als auch auf Wochenbasis hat der Titel zuletzt dieses konstruktive Kerzenmuster ausgeprägt. Als Sahnehäubchen bildet die Kursentwicklung der letzten gut zwei Jahre zusätzlich ein aufsteigendes Dreieck. Wird das „Hammer-Hoch“ bei 45,36 USD überschritten, definieren die Hoch- und Tiefpunkte bei rund 50 USD ein erstes Anlaufziel. Perspektivisch hält das beschriebene Dreieck sogar ein Kursziel im Bereich von 60 USD bereit.

BAKER HUGHES (Monthly)

Chart BAKER HUGHES

Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang

5-Jahreschart BAKER HUGHES

Chart BAKER HUGHES

Quelle: LSEG, tradesignal²

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