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DAX: GfK-Konsumklima trübt sich ein - Apple will größeres iPad auf den Markt bringen

Ein schwacher GfK-Konsumklimaindex für September lässt Marktteilnehmer aufhorchen. Die Ursache für den Dämpfer liegt vor allem in der Sorge vor einem Abflauen der Wirtschaft. Der deutsche Aktienmarkt dürfte mit schwerem Gemüt in den Handel starten.

Erwähnte Instrumente

Dax - Trotz guter Vorgaben leichter erwartet

Auch gestern war die Hoffnung, dass die EZB mit ihrer expansiven Geldpolitik weitermacht, größer als die Angst vor einer weiteren Eskalation der Ukraine-Krise. Der Dax schloss 0,82 % im Plus auf 9.588 Punkte. Zumal die Kontrahenten Putin und Poroschenko gleichermaßen für eine Waffenruhe im Osten der Ukraine eintraten. Beide Politiker kamen in Minsk zu einem Vier-Augen-Gespräch zusammen. Poroschenko erklärte, alle Seiten hätten in Minsk seinen Friedensplan unterstützt. Putin betonte, Russland unterstütze einen Friedensprozess, sobald dieser beginne.

Eine weitere Beruhigung der Lage zeichnet sich im Nahen Osten ab. Nach sieben Wochen gewaltsamer Auseinandersetzungen ist die neue unbefristete Waffenruhe im Gaza-Konflikt bisher eingehalten worden.

Die Vorgaben sind an diesem Mittwoch recht gut. Starke US-Konjunkturdaten trieben die dortigen Indizes auf neue Rekordstände. Der S&P500 schloss erstmals in seiner Geschichte über der 2.000-Punkte-Marke. Der Dow Jones kletterte im Tagesverlauf auf 17.153 Punkte - so hoch notierte der US-Leitindex noch nie zuvor. Auch in Asien überwogen die Gewinner. L&S taxiert den Dax trotz der positiven Vorzeichen schwächer: Der deutsche Leitindex tendiert vorbörslich 0,10 % leichter bei 9.578 Punkten.

Der US-Dollar hat Auftrieb von den starken US-Wirtschaftsdaten erhalten. Das Wechselpaar EUR/USD ist am Mittwochmorgen mit 1,3152 US-Dollar auf den tiefsten Stand seit fast einem Jahr gefallen

GfK-Konsumklima lässt wegen Konjunktursorgen nach

Der GfK-Konsumklimaindex für September ist von revidiert 8,9 Punkten im August auf 8,6 Punkte gefallen, teilte das Institut am Mittwoch mit. GfK-Experte Bürkl sieht bei der Konsumstimmung nicht den Beginn einer Trendwende nach unten, sondern spricht nur von einer „Delle" bei der Verbraucherstimmung.

Apple - neues größeres iPad geplant

Einem Medienbericht zufolge will Apple im kommenden Jahr ein iPad mit einem deutlich größeren Display mit einer Diagonale von 12,9 Zoll auf den Markt bringen. Dies berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstag. Apples Produktionspartner bereiteten einen Start der Fertigung im 1. Quartal 2015 vor, hieß es unter Berufung auf informierte Personen.

China: Nun auch Ermittlungen gegen Volkswagen

Die chinesische Anti-Korruptionsbehörde hat Ermittlungen gegen einen ehemaligen sowie gegen einen amtierenden Manager des Gemeinschaftsunternehmens von Volkswagen und FAW eingeleitet. Eine Volkswagen-Sprecherin bestätigte am Mittwoch auf Mediennachfrage den Bericht.

Tom Tailor: Chinesen wollen aufstocken

Die chinesische Beteiligungsgesellschaft Fosun hat angekündigt, dass sie in den nächsten zwölf Monaten ihren Anteil am Modekonzern Tom Tailor von derzeit 23,16 % weiter aufstocken könnte.

Google meldet weiteren Zukauf

Der Internet-Konzern Google die Firma Zync gekauft. Die Spezialisten bietet Filmstudios computergenerierte Effekte auf Basis von Rechenleistung aus der Cloud an. Dieser Dienst werde künftig zum Angebot von Googles Cloud-Plattform gehören, kündigten die Unternehmen am Dienstagabend an.

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Über den Experten

Bernd Lammert
Bernd Lammert
Finanzredakteur

Bernd Lammert arbeitet als Redakteur seit 2010 bei der BörseGo AG. Er ist studierter Wirtschafts- und Medienjurist sowie ausgebildeter Journalist. Das Volontariat absolvierte er noch beim Radio, beruflich fand er dann aber schnell den Weg in andere Medien und arbeitete u. a. beim Börsen-TV in Kulmbach und Frankfurt sowie als Printredakteur bei der Financial Times Deutschland in Berlin. In seinen täglichen Online-Berichten bietet er Nachrichten und Informationen rund um die Finanzmärkte. Darüber hinaus analysiert er wirtschaftsrelevante Entscheidungen der obersten deutschen Gerichte für eine Finanzagentur. Grundsätzlich ist Bernd Lammert der Ansicht, dass aktuelle Kenntnisse über die Märkte sowie deren immanente Risiken einem keine Erfolge schlechthin garantieren, aber die Erfolgschancen deutlich erhöhen können.

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