Analysteneinschätzung
10:04 Uhr, 05.10.2017

EUR/USD: Euro nur mit kurzem Höhenflug

Der Euro dürfte es den Analysten der National-Bank zufolge nach wie vor schwer haben, sich deutlich zu erholen.

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  • EUR/USD
    ISIN: EU0009652759Kopiert
    Kursstand: 1,17690 $ (FOREX) - Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung

Essen (GodmodeTrader.de) - Der Euro konnte sich gestern zunächst deutlich erholen und erreichte schon fast wieder die Marke von 1,18. Dies überraschte etwas, da die Lage in Spanien zunächst als Belastungsfaktor galt, wie die Analysten der National-Bank im heutigen „Devisenbericht“ schreiben.

Obwohl sich die Situation bei weitem noch nicht entspannt habe, sei der Euro nicht weiter belastet und habe sich zunächst erholen wollen. Erst am Nachmittag habe die Gemeinschaftswährung die zuvor eingefahrenen Gewinne wieder verloren und sei unter 1,1750 gerutscht. Dies habe vor allem an dem überraschend positiven Stimmungsindex ISM für das Nicht-Verarbeitende Gewerbe in den Vereinigten Staaten. Dieser habe im September bei 59,8 Punkten gelegen, gerechnet habe man mit lediglich 55,5 Zählern, heißt es weiter.

„Auch heute stehen die US-Daten im Mittelpunkt. Zum einen reagiert EUR/USD derzeit stärker auf Signale aus der US-Wirtschaft, zum anderen stehen aus der Eurozone auch keine relevanten Zahlen an. Insgesamt dürfte es der Euro nach wie vor schwer haben, sich deutlich zu erholen“, so die National-Bank-Analysten.

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Über den Experten

Tomke Hansmann
Tomke Hansmann
Redakteurin

Nach ihrem Studium und einer anschließenden journalistischen Ausbildung arbeitet Tomke Hansmann seit dem Jahr 2000 im Umfeld Börse, zunächst als Online-Wirtschaftsredakteurin. Nach einem kurzen Abstecher in den Printjournalismus bei einer Medien-/PR-Agentur war sie von 2004 bis 2010 als Devisenanalystin im Research bei einer Wertpapierhandelsbank beschäftigt. Seitdem ist Tomke Hansmann freiberuflich als Wirtschafts- und Börsenjournalistin für Online-Medien tätig. Ihre Schwerpunkte sind Marktberichte und -kommentare sowie News und Analysen (fundamental und charttechnisch) zu Devisen, Rohstoffen und US-Aktien.

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