Analysteneinschätzung
09:17 Uhr, 29.11.2017

EUR/NZD: Entscheidendes Level

Die EUR/NZD-Rally ist HSBC-Analyst Jörg Scherer zufolge an den 2013er- und 2016er-Hochs bei 1,7292/1,7273 ins Stocken geraten.

Erwähnte Instrumente

  • EUR/NZD
    ISIN: EU0006169914Kopiert
    Kursstand: 1,71700 $ (FOREX) - Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung

Düsseldorf (GodmodeTrader.de) - Von dem im Frühjahr erfolgten Ausbruch aus einer Keilformation und der anschließenden Rückeroberung der 38-Wochen-Linie (aktuell bei 1,6066 NZD) konnte der Euro im Vergleich zum neuseeländischen Dollar in den letzten Monaten deutlich profitieren. Mittlerweile gerät die Rally allerdings ins Stocken und die Einheitswährung zollt damit den Widerständen in Form der Hochs aus den Jahren 2013 und 2016 bei 1,7292/1,7273 NZD Respekt, wie Jörg Scherer, technischer Analyst bei HSBC Trinkaus & Burkhardt im heutigen „Daily Trading“ schreibt.

Auffällig seien dabei die letzten drei Wochenhochs, die allesamt in diesem Dunstkreis ausgeprägt worden seien, wobei die jüngsten beiden Wochenkerzen sich zudem innerhalb des Pendants der Vorperiode ausgebildet hätten („inside weeks“). Da solche Innenstäbe eine prozyklische Positionierung nahelegten, ergäben sich für Anleger zwei mögliche Handlungsalternativen, heißt es weiter.

„Zum einen würde an Anstieg über das bisherige Jahreshoch (1,7408 NZD) die angeführten ‚inside weeks‘ nach oben auflösen und für ein Überspringen der o.g. Barrieren sorgen. Für ein wenig wahrscheinlicher halten wir derzeit allerdings ein Scheitern an den genannten Hürden. Unterhalb der Marke von 1,71 NZD wären die Innenstäbe nach unten aufgelöst. Das jüngste RSI-Ausstiegssignal sowie der wackelnde Aufwärtstrend im Verlauf des Oszillators liefern weitere Argumente für eine Euro-Verschnaufpause“, so Scherer.

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Über den Experten

Tomke Hansmann
Tomke Hansmann
Redakteurin

Nach ihrem Studium und einer anschließenden journalistischen Ausbildung arbeitet Tomke Hansmann seit dem Jahr 2000 im Umfeld Börse, zunächst als Online-Wirtschaftsredakteurin. Nach einem kurzen Abstecher in den Printjournalismus bei einer Medien-/PR-Agentur war sie von 2004 bis 2010 als Devisenanalystin im Research bei einer Wertpapierhandelsbank beschäftigt. Seitdem ist Tomke Hansmann freiberuflich als Wirtschafts- und Börsenjournalistin für Online-Medien tätig. Ihre Schwerpunkte sind Marktberichte und -kommentare sowie News und Analysen (fundamental und charttechnisch) zu Devisen, Rohstoffen und US-Aktien.

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