DAX®-Kursindex - Die Indizes bestätigen sich gegenseitig
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Die Indizes bestätigen sich gegenseitig
Das Wochenende möchten wir nutzen, um einen ausführlichen Blick auf den DAX®-Kursindex zu werfen. Die deutschen Standardwerte – ohne Berücksichtigung der Dividenden – haben zuletzt ebenfalls ein neues Allzeithoch (9.653 Punkte) verbuchen können. Das ist schon mal ein gutes Zeichen, wenn die Kursentwicklung der beiden Indexvarianten Hand in Hand gehen. Der DAX®-Kursindex hangelt sich weiterhin am Aufwärtstrend seit Herbst 2022 (akt. bei 9.238 Punkten) entlang nach Norden. Da diese Trendlinie in den letzten Monaten immer wieder eine Rolle spielte, können Anlegerinnen und Anleger den Aufwärtstrend als erste wichtige Unterstützung heranziehen. Das gilt umso mehr, als dass diese Bastion inzwischen bestens mit den ehemaligen Hochpunkten bei 9.300 Punkten harmoniert. Auf der Oberseite rückt dagegen die runde 10.000er-Marke immer stärker ins Blickfeld. Die amerikanischen Standardwerte aus dem S&P 500® und dem Nasdaq-100® haben in der vergangenen Woche über 3 % bzw. über 5 % zugelegt. Warum erwähnen wir das explizit? Auf einen derart dynamischen Momentumimpuls folgen regelmäßig Anschlusskäufe auf Sicht der nächsten Wochen. Aus den USA erhält der deutsche Aktienmarkt also weiterhin Rückenwind.
DAX®-Kursindex (Monthly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart DAX®-Kursindex
Quelle: LSEG, tradesignal²
Trendwende gewinnt an Konturen
Regelmäßig beleuchten wir an dieser Stelle auch besondere Kursverläufe abseits des „mainstreams“. Der Strompreis gehört definitiv zu dieser Kategorie. Nach dem massiven Kursverfall von 2022/23 hat sich der Strompreis über zweieinhalb Jahre in eine breite Stabilisierungsphase begeben. Im Anschluss an solche Kursverluste handelt es sich um ein typisches Muster, um ein neues Marktgleichgewicht zu finden. Dieser Prozess nähert sich möglicherweise dem Ende, denn ein Spurt über die Hochpunkte von 2024, 2025 und vom Frühjahr 2026 bei 103/104 EUR/MWh würde für ein entscheidendes technisches Signal sorgen. Mit einem Ausbruch wäre die langjährige Konsolidierung nach oben aufgelöst und es entstünde eine klassische Bodenbildung. Daraus ergibt sich im Erfolgsfall ein Anschlusspotenzial von rund 35 EUR/MWh – abgeleitet aus der Höhe der Basis. Auch diverse Indikatoren (z. B. RSI, MACD) präsentieren sich freundlich und untermauern die mögliche Trendwende. Das angeführte Anschlusspotenzial harmoniert zudem gut mit der nächsten relevanten Widerstandszone im Bereich von 135 bis 155 EUR/MWh. Als Absicherung für unser Basisszenario „steigende Strompreise“ ist die 38-Monats-Linie (akt. bei 94 EUR/MWh) prädestiniert.
Strompreis - Phelix Baseload (Monthly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Strompreis - Phelix Baseload
Quelle: LSEG, tradesignal²
Stabilisierung: Zum Zweiten!
Seit Ende Januar und dem damaligen Rekordlevel bei 121,64 USD durchlief der Silberpreis eine harte Preiskorrektur. Die Kursentwicklung der letzten Wochen sorgt jetzt allerdings für einen charttechnischen Silberstreif. Schließlich kam es in der Spanne zwischen 55 USD und 63 USD zu einer Stabilisierung. Der Bereich um 63 USD bildet jetzt die zentrale Hürde: Auf diesem Niveau fällt die 50 Tage-Linie (akt. bei 61,93 USD) mit verschiedenen horizontalen Barrieren zusammen (siehe Chart). Bei einem nachhaltigen Sprung über die beschriebenen Hürden mutiert die eingangs beschriebene Stabilisierung zu einer erfolgreichen Bodenbildung. Aus der vorherigen Handelsspanne lässt sich rein rechnerisch ein Anschluss- bzw. Projektionspotenzial von rund 8 USD ableiten. Damit rückt die nächste markante Ziel- und Widerstandszone bei 71 USD wieder in den Fokus. Diese Barriere ist charttechnisch besonders relevant, weil dort eine weitere horizontale Widerstandszone wartet und zudem die 200 Tage-Linie (akt. bei 71,17 USD) als übergeordneter Trendfilter verläuft. Parallel zur saisonal guten Phase bis Ende des Jahres verbessern sich also auch die technischen Rahmenbedingungen zusehends.
Silber (Daily)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Silber
Quelle: LSEG, tradesignal²
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