DAX® - Marktbreite verschlechtert sich
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Marktbreite verschlechtert sich
Die Analyse der Marktbreite gehört zu unseren wichtigsten Aufgaben. Gleichzeitig gehört es zu den entscheidenden Vorteilen mit Hilfe der Technischen Analyse schnell die grundsätzliche Marktverfassung einschätzen zu können. Ende der vergangenen Woche kam es in den USA dabei zu einem wichtigen Signal: 352 an der NYSE notierte Aktien mussten ein neues 52-Wochen-Tief verkraften. Diese Anzahl entspricht gut 12 % aller NYSE-Titel und ist zudem der höchste Wert des Jahres 2026. Die Marktbreite trübt sich entsprechend ein, sodass es sich letztlich um ein Schwächeindiz handelt. Charttechnisch kam es am Freitag beim DAX® zumindest zu einer Gegenbewegung auf Basis der Haltezone bei 25.500 Punkten. Seit Januar haben die deutschen Standardwerte auf dieser Basis immer wieder wichtige Hoch- und Tiefpunkte ausgebildet. Da die Tagesrange darüber hinaus innerhalb des Pendants des Vortages verblieb, entsteht ein sog. „Innenstab“. Der unterstützende Charakter dieser Bastion kommt also tatsächlich zum Tragen. Für eine erste Gegenbewegung müsste der DAX® den beschriebenen Innenstab mit einem Spurt über die Marke von 25.612 Punkten auflösen. Eine wirkliche Erholung dürfte das Aktienbarometer indes bei einer Rückeroberung der 50-Tage-Linie (akt. bei 25.744 Punkte) einleiten.
DAX® (Daily)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart DAX®
Quelle: LSEG, tradesignal²
Entscheidungssituation spitzt sich zu
Nach dem starken vorangegangenen Kursanstieg bewegt sich die Meta-Aktie seit fast zwei Jahren seitwärts – ein typisches „Verdauungsmuster“ nach der vorherigen Haussetrendphase. In den letzten Wochen nimmt das Momentum aber wieder zu. Sichtbar wird das beispielsweise durch den Anstieg bei der Relativen Stärke nach Levy bzw. durch das neue Einstiegssignal seitens des MACD. Charttechnisch steuert der Titel auf eine klare Entscheidungssituation zu. Auf der Unterseite definieren diverse Hoch- und Tiefpunkte um 500 USD eine extrem wichtige Haltezone. Diese Unterstützung wird zusätzlich durch die 200-Wochen-Linie (akt. bei 492,59 USD) verstärkt. Da ein Unterschreiten dieser Bastion die beschriebene Seitwärtsphase in eine Topbildung umschlagen ließe, haben wir auf diesem Weg ein absolutes Risikolevel abgesteckt. Auf der Oberseite wartet ein ebenso klarer Signalgeber: Die Kombination aus der Glättung der letzten 90 Wochen und dem im September 2025 etablierten Abwärtstrend (akt. bei 645,87 USD bzw. 665,98 USD) bildet die entscheidenden Barrieren. Ein nachhaltiger Ausbruch über diese Hürden würde die Seitwärtsphase nach oben auflösen und Anschlusskäufe begünstigen. Deshalb lautet das aktuelle Investmentmotto: „make or break“!
Meta Platforms (Weekly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Meta Platforms
Quelle: LSEG, tradesignal²
Abgeschlossene Korrektur: jetzt wieder aufwärts?
Die Qualcomm-Aktie musste von Ende Mai bis Anfang August eine scharfe Preiskorrektur verkraften. Binnen kurzer Zeit fiel der Titel von rund 260 USD bis auf knapp 143 USD zurück. Nach dieser Bereinigung ist das Papier jetzt wieder einen Blick wert, denn verschiedene Fakoren signalisieren eine Verbesserung der charttechnischen Lage. Zunächst bildet die Kursentwicklung der letzten Wochen eine kleine Bodenbildung, die auf einen nachlassenden Verkaufsdruck und eine Rückkehr der Nachfrage hindeutet. Charttechnisch wird dieses Muster durch die Rückeroberung der 200-Tage-Linie (akt. bei 168,10 USD) sowie durch den Bruch des Korrekturtrends der letzten Monate (akt. bei 164,67 USD) untermauert (siehe Chart). Besonderen Nachdruck verleiht dem beschriebenen Ausbruch die jüngste Aufwärtskurslücke bei 170,63/171,00 USD. Per Saldo verschiebt sich damit das Kräfteverhältnis wieder zugunsten der Bullen und die horizontalen Barrieren bei rund 190 USD definieren den nächsten Widerstand. Aber auch auf der Risikoseite lässt sich die beschriebene Tradinggelegenheit klar strukturieren: Ein Stop-Loss auf Basis der o. g. Schlüsselzone bietet sich an und gewährleistet zudem ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis.
Qualcomm (Daily)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Qualcomm
Quelle: LSEG, tradesignal²
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