DAX® - Schlüsselzone hält
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Schlüsselzone hält
Die letzten Tageskerzen – allesamt mit markanten Lunten – sowie das jüngste „swing low“ haben ihre Wirkung auf den DAX® nicht verfehlt. So kam es gestern zu der erwarteten Aufwärtsreaktion in Richtung der 50-Tage-Linie (akt. bei 25.762 Punkten), womit die Schlüsselzone bei 25.400/25.500 Punkten erneut ihre Relevanz unter Beweis gestellt hat. Die Bedeutung dieser Bastion wird auch durch das „reversal“ im Wochenbereich seit dem Verlaufstief bei 25.173 Punkten untermauert. Wenngleich noch ein Handelstag zu absolvieren ist, könnte sich im Wochenbereich damit das Muster der letzten Handelstage wiederholen: eine weiße Kerze mit markanter Lunte. Gleichzeitig wurde gestern auch der kurzfristige Abwärtstrend zu den Akten gelegt (siehe Chart). Neben dem o. g. gleitenden Durchschnitt markiert das alte Rekordhoch bei 25.900 Punkten einen weiteren nennenswerten Widerstand. Die Börsenstimmung in den USA stellt einen zusätzlich unterstützenden Faktor dar. Zuletzt war der Anteil der Bären unter den US-Privatanlegern mit 53,3 % gemäß Sentimenterhebung der American Association of Individual Investors (AAII) auf den höchsten Stand des Jahres gesprungen.
DAX® (Daily)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart DAX®
Quelle: LSEG, tradesignal²
Achtung: Lieblingssetup!
Es ist nicht viel Zeit seit unserer letzten Analyse der Meta-Aktie vergangen (siehe „HSBC Daily Trading“ vom 14. September). Nachdem der Technologietitel die Bastion bei 500 USD als Sprungbrett nutzen konnte, arbeitet das Papier jetzt an einem nachhaltigen Spurt über die Schlüsselzone aus der 90-Wochen-Linie (akt. bei 646,79 USD) und dem seit September 2025 bestehenden Abwärtstrend (akt. bei 665,98 USD). Dieser Befreiungsschlag – verbunden mit einem Spurt über die Hochs von Juli und April bei 686,08/691,52 USD – hätte den zusätzlichen Charme, dass dann eines unserer Lieblingssetups vorliegen würde. Dieses kombiniert eine hohe Relative Stärke (1,126) mit der Auflösung einer charttechnischen Konsolidierungsformation. Im konkreten Fall käme zusätzlich zum beschriebenen Trendbruch noch der Ausbruch aus der Schiebezone der letzten Monate hinzu (siehe Chart). Aus der Höhe der Tradingrange ergibt sich dann ein Anschlusspotenzial von 170 USD bzw. ein Kursziel von rund 860 USD. Langfristig lässt dieses Setup sogar auf ein neues Allzeithoch oberhalb der Marke von 796,25 USD hoffen. Als engmaschigen Stopp können Anlegerinnen und Anleger indes die o. g. Glättungslinie heranziehen.
Meta Platforms (Weekly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart Meta Platforms
Quelle: LSEG, tradesignal²
Befreiungsschlag!
Vier Jahre lang war die GFT-Aktie in einem stabilen Abwärtstrendkanal gefangen, ehe im Sommer endgültig der Ausbruch gelang. Auf der Indikatorenseite geht dieser Befreiungsschlag mit neuen Einstiegssignalen seitens des MACD und des Aroon einher. Ersterer hatte zuvor bereits eine Bodenbildung ausgeprägt. Auch die objektive Auswertung anhand des „HSBC Trendkompass“ weist für die GFT-Aktie inzwischen wieder einen idealtypischen Aufwärtstrend aus. Charttechnisch kommt mit dem Sprung über das Januarhoch (21,40 EUR) der Abschluss einer klassischen „V-Umkehr“ dazu. Aus der Tiefe des zwischenzeitlichen Einbruchs lässt sich ein kalkulatorisches Kursziel im Bereich von 29 EUR ableiten. Danach warten die nächsten Barrieren bei rund 33 EUR. Auf diesem Niveau hat der Titel neben dem alten Rekordhoch vom Dezember 2015 diverse weitere Hoch- und Tiefpunkte ausgebildet. Um die aktuell gute Ausgangslage keinen unnötigen Risiken auszusetzen, gilt es in Zukunft, den Durchschnitt der letzten 38 Monate (akt. bei 23,34 EUR) nicht mehr zu unterschreiten. Ein Stopp auf dieser Basis gewährleistet ein attraktives Chance-Risiko-Profil.
GFT Technologies (Monthly)
Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang
5-Jahreschart GFT Technologies
Quelle: LSEG, tradesignal²
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