Agrarmarkt unter Schock: Wie der Iran-Krieg die Düngemittelversorgung verknappt
Mitten in der nördlichen Aussaatsaison drohen der Landwirtschaft Rekordpreise für Düngemittel und signifikante Ertragseinbrüche bei den kommenden Ernten.
Mitten in der nördlichen Aussaatsaison drohen der Landwirtschaft Rekordpreise für Düngemittel und signifikante Ertragseinbrüche bei den kommenden Ernten.
Die Schließung der wichtigsten maritimen Ölroute entzieht dem Weltmarkt täglich 20 Millionen Barrel Rohöl. Analysten warnen vor strukturellen Versorgungsengpässen, Rationierung und weitreichenden Folgen für Raffinerien.
China wird selten nervös. Es ist im Normalfall in jeder Krise die Ruhe selbst. Auch 140 % Zoll konnte China nicht aus der Ruhe bringen. Bei Öl scheint es anders zu sein. Ist Öl daher das, was zum Ende des Krieges führt?
Während EZB-Ratsmitglied Peter Kazimir wegen des Preisschocks vor einer Zinserhöhung warnt, bereitet die Internationale Energieagentur (IEA) die größte Freigabe strategischer Ölreserven ihrer Geschichte vor.
Öl und Erdgas sind so teuer wie seit Jahren nicht mehr. Trotzdem kann man noch nicht von einer Energiekrise sprechen. Wenn sie allerdings kommt, dann an anderer Stelle als 2022.
Viel Aufmerksamkeit richtet sich auf den Öl- und Erdgaspreis und wie viel davon noch aus dem Mittleren Osten in den Rest der Welt gelangt. Dabei bleiben einige der wenigen Gewinner des Krieges fast unentdeckt.
Steigende Energiekosten, schwächelnder Arbeitsmarkt und hartnäckige Inflation zwingen Notenbanken in ein Dilemma. Gleichzeitig wachsen systemische Risiken heran, die eine sanfte Landung der Wirtschaft nahezu unmöglich machen.
Für Investoren offenbart eine mögliche militärische Eskalation im Nahen Osten ein moralisches Dilemma: Während Konflikte menschliches Leid verursachen, können sie zugleich neue Nachfrage für bestimmte Bereiche der Rüstungsindustrie auslösen.
Der Energieminister von Katar warnt vor massiven Folgen eines eskalierenden Nahostkriegs für die globalen Energiemärkte. Der Ölpreis könnte auf bis zu 150 USD je Barrel steigen, sagte Saad al-Kaabi gegenüber der Financial Times.
Zurückhaltung kann man den USA in diesen Tagen nicht vorwerfen. Ausländische Investoren hingegen sind bisher zurückhaltend, wenn es um den Verkauf amerikanischer Assets geht. Ändert der Krieg etwas daran?