US-Arbeitsmarktdaten und Iran-Krieg im Fokus
Der Iran-Konflikt bleibt der zentrale Unsicherheitsfaktor für die Märkte. Neue Impulse dürften aber auch von den US-Arbeitsmarktdaten am Freitag kommen. (Fundamentaler Wochenausblick)
Der Iran-Konflikt bleibt der zentrale Unsicherheitsfaktor für die Märkte. Neue Impulse dürften aber auch von den US-Arbeitsmarktdaten am Freitag kommen. (Fundamentaler Wochenausblick)
Iranischen Staatsmedien zufolge haben zwei Raketen ein US-Kriegsschiff getroffen. Die USA dementieren die Berichte.
Trump verschiebt die Taktik von der Kriegsführung zur wirtschaftlichen Zwangsausübung. Wenn militärischer Druck allein keine iranischen Zugeständnisse erzwingt, soll die Kontrolle über den Seezugang die Verhandlungsmacht Washingtons erhöhen.
Iran signalisiert laut einem Bericht von Axios neue Gesprächsbereitschaft gegenüber den USA. Der Vorschlag zielt darauf ab, die Blockade der Straße von Hormus zu beenden und damit den militärischen Patt-Zustand aufzubrechen. Im Gegenzug sollen Gespräche über das Atomprogramm zunächst vertagt werden.
Donald Trump könnte im Machtpoker mit Iran vor einem selbst geschaffenen Problem stehen. Während der US-Präsident öffentlich auf maximale Härte setzt, geraten hinter den Kulissen die diplomatischen Bemühungen ins Stocken.
Die Blockade eines der wichtigsten maritimen Nadelöhre offenbart für jeden ersichtlich die Verwundbarkeit internationaler Lieferketten. Neben Rohöl rücken Flüssiggas und Elektrizität zunehmend in das Zentrum strategischer Industrieinteressen.
US-Präsident Donald Trump hat die Waffenruhe im Iran-Krieg erneut verlängert. Die neue Gesprächsrunde in Pakistan kam bisher nicht zustande, weil die iranische Führung nicht verhandeln will, solange die USA ihre Seeblockade fortsetzen.
Von Frieden kann noch keine Rede sein. Ein Abkommen oder gar ein Friedensvertrag ist noch nicht in Sichtweite. Die Situation ist allerdings sehr viel besser als noch vor Kurzem und die USA signalisieren weiterhin, dass sie ein Ende wollen. Dafür gibt es wahrscheinlich einen einfachen Grund.
In den USA können neue Allzeithochs gefeiert werden. In Europa ist es noch nicht ganz soweit. Ändert sich dies und können US-Indizes neue Hochs verteidigen?
Für den Aktienmarkt ist der Krieg beendet. Für den Anleihemarkt ist er es noch nicht. Das zeigt sich insbesondere an den Zinserwartungen.