K+S - Aktie profitiert von Iran-Eskalation
Der Düngemittel-Konzern hatte von der Situation in der Straße von Hormus profitiert, die Kalipreise stiegen. Inzwischen ist die Aktie schon fast wie ein Hedge gegen Eskalationen im Irankonflikt.
Der Düngemittel-Konzern hatte von der Situation in der Straße von Hormus profitiert, die Kalipreise stiegen. Inzwischen ist die Aktie schon fast wie ein Hedge gegen Eskalationen im Irankonflikt.
Vor allem der Streit um die Straße von Hormus sorgt wieder für massiven Ärger. Nachdem erneut Schiffe beschossen wurden, die nicht die vom Iran geforderte Route einhielten, griffen die USA Ziele in Iran an.
Die fragile Entspannung am Persischen Golf steht erneut vor einer Belastungsprobe. Nur wenige Wochen nach der vereinbarten Waffenruhe zwischen den USA und Iran verschärft Washington den Druck auf Teheran wieder deutlich.
Der Krieg gegen Iran und die daraufhin erfolgte Blockade der Straße von Hormus sorgten im März auch bei der US-Ölsorte WTI für einen massiven Preisanstieg. In der Spitze kam es zu einer Kursverdoppelung, die allerdings seit Mitte Mai ebenso schnell in sich zusammenfiel, wie sie entstanden war.
Die ersten Tage nach Unterzeichnung des Abkommens zwischen den USA und dem Iran zeigen, dass es schwierig bleibt. Das ist aber nicht das, was den Ölpreis bestimmt.
Die Einigung zwischen den USA und Iran soll eine der wichtigsten Handelsrouten der Welt wieder öffnen. Doch in der Schifffahrtsbranche überwiegt vorerst die Skepsis.
Nach Angaben beider Seiten haben sich die USA und Iran auf ein Ende des Krieges geeinigt. Die Unterzeichnung des Friedensabkommens ist für Freitag geplant.
Die Aussicht auf eine diplomatische Öffnung im Streit zwischen den USA und Iran bewegt die Rohstoffmärkte. Nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Mehr sollen im Rahmen eines vorgeschlagenen Abkommens die Ölsanktionen gegen Iran aufgehoben werden.
DIe Aktienmärkte schießen hoch: Da die oberste Führung des Iran wieder verhandle, seien die Angriffe auf den Iran abgeblasen worden, schrieb Trump auf Truth Social. Noch wenige Stunden zuvor hatte Trump "sehr harte" Angriffe auf den Iran angekündigt.
Die USA behaupten seit zwei Monaten, dass der Krieg praktisch vorbei ist und ein Abkommen geschlossen wird. Die Lage bessert sich nicht, vielmehr spitzt sie sich wieder zu.