Kommentar
21:54 Uhr, 26.03.2026

Trump verlängert Angriffspause bis 6. April

US-Präsident Donald Trump hat die Pause für mögliche Angriffe auf iranische Energieanlagen um zehn Tage verlängert. Hintergrund sind angebliche Gespräche mit Teheran und Signale einer begrenzten Entspannung im Konflikt um die Straße von Hormus.

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Die Aussetzung geplanter Angriffe auf Irans Energieinfrastruktur werde bis zum 6. April 2026 um 20:00 Uhr US-Ostküstenzeit verlängert, schrieb Trump auf Truth Social. Zuvor sollte die Frist bereits an diesem Freitag ablaufen. Trump begründete den Schritt mit Verhandlungen, die nach seiner Darstellung "sehr gut" verlaufen.

"Auf Ersuchen der iranischen Regierung soll diese Erklärung als Mitteilung dienen, dass ich die Zerstörung von Energieanlagen für 10 Tage bis Montag, den 6. April 2026, 20:00 Uhr (Eastern Time), aussetze. Die Gespräche dauern an, und trotz anderslautender, unzutreffender Behauptungen der Fake-News-Medien und anderer laufen sie sehr gut. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit in dieser Angelegenheit! Präsident DONALD J. TRUMP", schrieb Trump auf Truth Social.

Quelle: https://truthsocial.com/@realDonaldTrump/posts/116297295543838717

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Pakistan bestätigte unterdessen, dass es indirekte Verhandlungen zwischen Washington und Teheran in Form von Nachrichten gibt, die Pakistan an die jeweils andere Seite weiterleitet. Zuvor hatte Trump wiederholt von Verhandlungen mit Iran berichtet, während die iranische Führungen Verhandlungen mit der US-Seite wiederholt eine Absage erteilt hatte.

Der Iran erlaubte unterdessen die Passage von zehn Öltankern, die unter der Flagge von Pakistan fahren, durch die Straße von Hormus. Dies wurde von Trump als "Geschenk" Irans an die USA dargestellt.

Fazit: Die Verlängerung der Angriffspause dürfte ein zweischneidiges Schwert für den Markt sein. Einerseits könnten die Friedensbemühungen dadurch Fortschritte machen, andererseits bedeutet die Verlängerung auch ein Eingeständnis der Trump-Regierung, dass es ein schnelles Einlenken des Irans und ein schnelles Ende des Kriegs wohl nicht geben wird. Der Markt hofft aber auf schnelle Zeichen einer Entspannung, wie auch die heutigen Kursverluste einmal mehr zeigen.

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