US-Erzeugerpreise steigen stark: Markt korrigiert!
Der Anstieg der US-Erzeugerpreise hat im Juli deutlich über den Erwartungen gelegen. Die US-Aktienfutures brechen in einer ersten Reaktion ein.
Der Anstieg der US-Erzeugerpreise hat im Juli deutlich über den Erwartungen gelegen. Die US-Aktienfutures brechen in einer ersten Reaktion ein.
Nach den gestrigen Inflationsdaten kann man mit hoher Wahrscheinlichkeit sagen, dass der Leitzins in den USA am 17. September gesenkt wird.
Der Preisauftrieb in Deutschland hat sich im Juli weder beschleunigt noch verlangsamt, sondern liegt mit einer Inflationsrate von 2,0 % weiter genau auf dem EZB-Ziel. Getrieben von stark steigenden Dienstleistungspreisen blieb die Kerninflation aber merklich erhöht.
Anders als erwartet hat sich die US-Gesamtinflation im Juli nicht weiter beschleunigt. Zugleich stieg die Kernrate stärker als prognostiziert.
Noch sieht man eher geringen Einfluss der Zölle auf die US-Inflation. Einer aktuellen Analyse von Goldman Sachs zufolge wird das aber nicht so bleiben. Demnach steht der spürbare Einfluss der US-Zölle auf die Verbraucherpreise erst am Anfang.
Die Zahl der neu geschaffenen Stellen lag im Juli deutlich unter den Erwartungen. Die Daten für die beiden Vormonate Mai und Juni wurden zudem stark nach unten revidiert.
Die PCE-Preisdaten bestätigen, dass sich erste Auswirkungen der Trump-Zölle in Form einer erhöhten Inflation in den US-Wirtschaftsdaten bemerkbar machen. Die Wahrscheinlichkeit einer Fed-Zinssenkung im September nimmt weiter ab.
Der Preisauftrieb in Deutschland hat sich im Juli weder beschleunigt noch verlangsamt, sondern liegt mit einer Inflationsrate von 2,0 % weiter genau auf dem EZB-Ziel. Getrieben von stark steigenden Dienstleistungspreisen blieb die Kerninflation aber merklich erhöht.
Wie erwartet widersetzt sich die US-Notenbank Fed den Forderungen von US-Präsident Donald Trump nach Zinssenkungen weiterhin. Auf der Pressekonferenz sagte Fed-Chef Jerome Powell, dass noch keine Entscheidung über eine mögliche Zinssenkung im September getroffen worden sei.
Die zunehmenden Handelsspannungen zwischen China und den Vereinigten Staaten könnten zu einer bedeutenden Umlenkung chinesischer Exporte in den Euroraum führen, schreiben EZB-Experten in einem Blogbeitrag.