Kommentar
16:45 Uhr, 16.04.2014

Von Ostereiern und anderen Überraschungen...

Man kann nicht alle Menschen immerzu für dumm verkaufen. Höchstens eine Zeitlang. Doch wehe, wenn die das dann bemerken...

Man soll ja Eier suchen in diesen Tagen, also Ostereier natürlich. Manche stöbern auch ganz fleißig, finden aber ganz andere Dinge. Das sind dann die Osterüberraschungen, mit denen niemand gerechnet hat – und die sind ja bekanntlich besonders erhellend.

Wirklich witzig fand ich beispielsweise die Nachricht, dass unser kleines EU-Land Belgien mittlerweile zum drittgrößten (!) Eigentümer von US-Staatsanleihen geworden ist. Nach China und Japan. Wie bitte? Ist Belgien denn gänzlich unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit in den Rang einer weltumspannenden Supermacht aufgestiegen?

http://www.finanzen100.de/finanznachrichten/wirtschaft/der-drittgroesste-besitzer-von-us-anleihen-ist-wer-_H1533278072_66695/

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/04/16/belgien-kauft-rekord-summe-us-staatsanleihen/

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Die Belgier kaufen wie von Sinnen. Nämlich US-amerikanische Staatsanleihen. Mit 341 Milliarden US-Dollar an US-Schuldpapiere steht das kleine Land jetzt weltweit an Nummer drei - hinter China und Japan. (Quelle: TIC, Zero Hedge)

Unsere Interpretation lautet: Weil sich China, vor allem aber Russland, derzeit ganz massiv von US-Staatsanleihen verabschieden, besteht die Gefahr, dass die Renditen von US-Staatspapieren stark ansteigen. Weil man dies jenseits des Atlantiks, sagen wir mal, nicht so gerne sehen würde, vor allem nicht mit Blick auf die exorbitante Staatsverschuldung der Vereinigten Staaten, sackt die US-Notenbank die Papiere selber ein.

Und damit das nicht sofort jedem Volltrottel auffällt, schickt man das kleine Belgien vor. Sehr praktischer Trick: Die Zinsen in den USA bleiben so weiterhin niedrig, und das Spielchen mit dem vielen Geld kann noch eine Weile weiter gehen.

Blöd ist nur, um das einmal mit Abraham Lincoln zu sagen, dass man zwar einige Menschen dauerhaft für dumm verkaufen kann, und sogar alle Menschen eine Zeitlang. Niemals aber alle Menschen die ganze Zeit über.

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Hat uns etwa der frühere US-Präsident Abraham Lincoln in diesem Jahr ein Osterei ins Nest gelegt?(Grafik: Wikipedia)

Mit anderen Worten: Irgendwann fliegt der ganze Schwindel auf und dann ist es das gewesen - zum Beispiel mit dem Vertrauen in das Papiergeld und in die „guten Absichten“ der Notenbanken (an dieser Stelle darf laut gelacht werden).

Dieses Vertrauen soll ja so wichtig sein, wie man hört. Tja, wirklich schade, wenn es flöten geht, aber genauso wird es natürlich kommen. Wie noch immer in der 5.000jährigen Geldgeschichte, wenn die Politiker geglaubt hatten, die Menschen für dumm verkaufen zu können. Und das haben sie oft geglaubt...

Gut, wenn man dann ein paar Goldmünzen unterm Kopfkissen versteckt hat. Auch der Goldpreis sorgte kurz vor dem Osterfest ja wieder für einige Verwirrung. Da rasseln in der Ostukraine die Säbel, sogar von Krieg ist die Rede - und Gold fällt wie ein Stein.

Klare Sache, so erklären es uns die Goldbären mit wichtiger Mine: Der sichere Hafen hat ausgedient (an dieser Stelle darf wieder herzhaft gelacht werden).

Wie das wirklich läuft mit dem Goldpreis, das ahnen die bösen „Verschwörungstheoretiker“ ja schon lange. Manipulation rufen sie – und werden herzhaft ausgelacht von all jenen, die der festen Überzeugung sind, dass die Notenbanken ja doch nur unsere Bestes wollen. Unser Geld womöglich? Wer weiß...

In diesem Umfeld ausgelassener Heiterkeit hat sich der frühere stellvertretende US-Finanzminister (!) Dr. Paul Craig Roberts auf die Suche gemacht, um herauszufinden, warum sich das Gold so merkwürdig verhält – und siehe da: Gold wird tatsächlich manipuliert, und zwar nicht zu knapp.

Dr. Roberts schreibt dazu:

„Nahezu in jeder Woche lässt sich erkennen, wie umfangreiche Short-Kontrakte in Zeiten geringer Umsätze auf den Markt geworfen werden. Diese Short-Verkäufe lösen Stopp-Loss-Marken und Nachschussverpflichtungen aus, die den Goldpreis nach unten hämmern“.

(...)

„In den vergangenen Jahren wurden diese Eingriffe zunehmend verzweifelter, weil sich Länder wie Russland und China vom US-Dollar abwenden und immer mehr Gold anhäufen“

Über ihre Agenten, die Investmentbanken Goldman Sachs und JP Morgan „bombardiere“ die Notenbank den Goldmarkt mit umfangreichen Papiergeldkontrakten. Und zwar typischerweise in umsatzarmen Zeiten, da die so ausgelösten Mini-Crashs dann besonders effektiv seien. Und das sagt nicht irgendein dahergelaufener Börsenfuzzi sondern ein früherer stellvertetender US-Finanzminister...

http://www.paulcraigroberts.org/2014/03/31/federal-reserve-integrity/

Besonders markant seien die Eingriffe im März 2014 gewesen, weil sich der Goldpreis angeschickt habe, die wichtige Marke von 1.400 US-Dollar zu überspringen. Die folgende Grafik zeigt den Goldpreisverlauf in dieser Zeit. Dr. Roberts hat alle Preismanipulationen über Gold-Short-Bestände an der Rohstoffbörse COMEX mit roten Pfeilen markiert.

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Grafik: Dr. Paul Craig Roberts

Mit diesen chirurgischen Eingriffen, die ja bekanntlich nicht nur beim Gold angesetzt werden, war man in den vergangenen Jahren nun offensichtlich derart „erfolgreich“, dass die Aktienmärkte immer weiter gestiegen sind.

Wie zu hören ist, sollen sie dies von nun an bis in alle Ewigkeit tun.

Gleichzeitig brechen auch die Papiergeldbestände der US-Notenbank alle Rekorde – und nur der Goldpreis, wie bedauerlich, der fällt wie ein Stein zu Boden.

Wer an solche Zufälle glaubt, der darf sich jetzt die folgende Grafik ansehen und bei deren Anblick entweder losheulen oder laut hinauslachen, je nachdem, wonach ihm gerade zumute ist.

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Was Abraham Lincoln dazu sagen würde? “Man kann die Menschen eine Zeitlang für dumm verkaufen“. Aber das hatten wir schon. Seien Sie also versichert, dass auch dieser gigantische Schwindel eines nicht allzu fernen Tages auffliegen wird...

Deutschland von Sinnen...

Und damit wären wir bei unserer dritten Osterüberraschung: Ausgerechnet der Türke Akif Pirinçci wäscht den Deutschen in diesen Tagen einmal so richtig den Kopf und wettert darüber, wie bescheuert dieses Volk doch ist, sich von seinen Politikern allen möglichen Schwachsinn als wichtig und für bare Münzen verkaufen zu lassen. Das Buch mit dem sinnigen Titel „Deutschland von Sinnen“ stürmt gerade die Bestsellerlisten und dürfte manchem EU-Politiker so kurz vor den Europawahlen schlaflose Nächte bereiten.

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Grafik: Kopp-Verlag

Selbstverständlich wurde die Medienmeute bereits erfolgreich auf das Buch angesetzt: Von einer „vollen Ladung Hass“ und „purer Menschenverachtung“ berichtet etwa Die Zeit. „Dumm und dümmer“ schreibt die taz. Das ZDF hatte ein Interview mit dem Autor zunächst zensiert und anschließend „leicht verstümmelt“ wieder in der Mediathek platziert. Nachfolgend ein ungeschnittenes Interview mit dem Autor, dessen Buch in einigen Mainstream-Medien bereits mit „Mein Kampf“ eines gewissen Adolf Hitler vergleichen wird.

Im krassen Gegensatz dazu stehen die Äußerungen vieler Leser bei Amazon. Ein Kommentar daraus:

„Natürlich übertreibt der Autor, natürlich vergreift er sich mitunter im Ton - warum auch nicht? Das einzige Problem: wir brauchen viel mehr Autoren wie ihn, die den Mut haben, sich mit der geballten Macht der Medien anzulegen. Die Unabhängigkeit Pirinccis ist sein größter Vorteil. Insofern: weiter so!“

http://www.amazon.de/product-reviews/3944872045/ref=dp_top_cm_cr_acr_txt?ie=UTF8&showViewpoints=1

Wie weit es schon gekommen ist in unseren Medien, das zeigt auch ein besonderes Bubenstück, das sich die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) vor wenigen Tagen geleistet hat. Der geschätzte Kollege Dirk Müller berichtet, wie ein Schreiberling der FAZ in einem Kommentar forderte, ihm, Müller, sei in allen Fragen der Ukraine ab sofort der Mund zu verbieten. Müller sei „nicht kompetent“, sich dazu zu äußern.

Klar, dass man für so etwas erst einmal einen Volontär vorschickt, um zu sehen, was wohl passiert.

Liebe Kollegen von der FAZ: Es ist uns eine besondere Freude Eure Bravourleistung unseren Lesern in der Osterausgabe der Weekend-Edition auf www.godmode-trader.de zu präsentieren. Ab Minute 08:50 im folgenden Video:

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Grafik: Godmode-Trader

Es fügt sich trefflich, dass ein britischer Politiker, dem sie, die Medien, auch nur allzu gerne den Mund verbieten würden, mit seiner Partei gerade einen ungeahnten Höhenflug erlebt:

Nigel Farage von der britischen Unabhängigkeitspartei UKIP liegt aktuellen Umfragen zufolge bei 20 Prozent der Wählerstimmen. Farage fordert nicht weniger als den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union. Und er verlangt eine Volksbefragung der Briten über den Verbleib des Landes in der EU.

Volksbefragung? Das sind jene mysteriösen Veranstaltungen, die man im November 2011 schon dem damaligen griechischen Premier Papandreou ausgetrieben hatte. Die Griechen wollten seinerzeit nämlich ebenso aus der EU austreten, wie die Briten heute. Den Brüsseler Technokraten dürfte daher bereits der Angstschweiß auf die Schreibtischplatte tropfen, wenn sie an die Ideen eines Nigel Farage denken...

Übrigens: Nach den Feiertagen ist es nicht mehr weit bis zu den Europawahlen. Das wird ein Spaß. Auch für die Börsen...

In diesem Sinne: Frohe Ostern!

Und vergessen Sie nicht, nach den besonderen Fundstücken unter den Ostereiern zu fahnden. Kleiner Tipp von uns:. Meist findet man sie dort, wo sonst niemand hinsieht...

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Zum Autor:

Andreas Hoose ist Chefredakteur des Antizyklischen Börsenbriefs, einem Service der BörseGo AG, und Geschäftsführer des Antizyklischen Aktienclubs. Börsenbrief und Aktienclub, das komplette Servicepaket für die Freunde antizyklischer Anlagestrategien! Informationen finden Sie unter www.antizyklischer-boersenbrief.de und www.antizyklischer-aktienclub.de

46 Kommentare

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  • Münsterländer
    Münsterländer

    Lieber Herr Hoose,

    die Tatsache, das der Goldpreis nach unten manipuliert wird, ist seit ca 2 Jahren deutlich zu erkennen. Nur: Was nützt uns diese Erkenntnis ? Wenn die Fed das seit 2 Jahren macht um das letzte Vertrauen in ihr Monopolygeld zu erhalten, dann kann sie es auch noch weitere 2, 4 oder x Jahre machen. Niemand kann (und traut sich!) sie daran hindern.

    Bis es so weit ist, sind die in Zukunft wertlosen €, $, Yen, etc. besser in Sachwerten angelegt, die auch Rendite bringen. Damit meine ich substanzstarke blue Chips, die jede Währungsreform und die aktuelle Geldflut überstehen werden. Eine Siemens - Aktie bleibt immer eine Siemens - Aktie. Egal mit welchem Geld ich sie gekauft habe, bzw. in welcher Währung ich sie irgendwann mal verkaufen werde.

    Ein Zockerpapierchen wie z.b. Ballard Power, die auf aktuellem Kursniveau vielleicht, wenn es gut läuft, in 10 Jahren ein KGV von 20 hat (wenn ihr nicht vorher das Geld ausgeht und sie pleite geht) , zählt nicht hierzu.

    Meiner Meinung nach wird der Goldpreis erst dann deutlich steigen, wenn die Preise für Dinge des täglichen Bedarfs exorbitant steigen. Erst wenn die tatsächliche, nicht mehr zu leugnende Inflationsrate und nicht die veröffentlichte (gelogene), auch für die breite Masse der Menschen unverkennbar ins unerträgliche steigt, und es mit dem Papiergeldschwindel zu Ende geht, werden Gold und die Goldminenaktien, die bis dahin noch nicht schließen mussten, extrem steigen.

    Bis dahin werden aber noch viele Bäume gefällt und zu Banknoten ohne realen Gegenwert verarbeitet werden. Schade um die Bäume !

    Noch eine Frage: Sie schreiben stets von "wir meinen" "unserer Ansicht nach". Wer ist bitte "wir" ? Alle anderen Redakteure von Godmode-Trader schreiben stets für sich selbst und ihre persönliche Sicht der Dinge. Welches Expertenteam steht hinter Ihnen?

    Viele Grüße

    12:07 Uhr, 20.04.2014
    1 Antwort anzeigen
  • supertrader
    supertrader

    Herr Hoose ist eigentlich ein (dunkler) Entertainer, kein Börsenspezialist.

    Das hat er gemeinsam mit Dirk Müller und anderen Krisenpropheten.

    Das Schlimmste, was diesen Menschen passieren kann ist, dass sich alles zum Guten wenden könnte. Denn dann wäre die eigene Daseinsberechtigung in Frage gestellt.

    Deswegen kann es auch in der Eurokrise keinesfalls eine Entspannung geben. Steigt das Wachstum, dann ist es ein Scheinwachstum. Sinken die Arbeitslosenzahlen, dann sind die Statistiken gefälscht. Etc...

    Zur Einschätzung der Qualität der Prognosen muss man nur im GT-Archiv stöbern. Mal kommt ein Militärputsch in Griechenland, dann sind wieder alle völlig verblödet die Aktien kaufen, am lustigsten ist aber dass bald "alle aufwachen" werden.

    Der einzige, der NIE aufwachen wird, ist Andreas Hoose.

    Das will er aber auch gar nicht, denn wenn man ihn jahrelang gelesen hat dann weiß man: er braucht die Permakrise zum Leben. er hat wahrscheinlich irgendwo eine Berghütte, die bis obenhin mit Konserven gefüllt ist. Und wartet sehnsüchtig auf den Tag des Untergangs...

    14:23 Uhr, 18.04.2014
    1 Antwort anzeigen
  • Ichliebedenkapitalismus
    Ichliebedenkapitalismus

    Gut, dass es Portale wie Godmode-Trader gibt, wo kritisches Denken noch erwünscht ist!

    13:43 Uhr, 17.04.2014
  • MDADVISORY
    MDADVISORY

    Google hat übrigens ein Patent für eine Kontaktlinse mit integrierter Kamera angemeldet. Der Überwachungsstaat ist nicht mehr fern.

    In der Welt passieren Dinge, die wir uns als Normal-Sterblicher nicht mehr vorstellen können:

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/cyberwar-themenabend-bei-arte-die-drohne-schlaegt-alles-12894473.html

    13:20 Uhr, 17.04.2014
  • gr_da
    gr_da

    Wie sagte kürzlich ein Professor:

    Wenn ein Mensch sich etwas nicht vorstellen kann (z.B. eine Marktmanipulation) oder denkt "Das kann ja nicht sein", so ist er automatisch der Meinung, dass es auch nicht so ist. Es liegt nicht in seiner Vorstellungskraft.

    Andere Menschen, die sich solche Dinge vorstellen können (bspw. Marktmanipulationen) werden dann automatisch als Verschwörungstheoretiker abgestempelt.

    So ist es bpsw. beim Irak-Krieg, Goldpreismanipulation, Zinsmanipulation, Gas in Griechenland usw usw. Alles natürlich Verschwörungstheorien, die sich später bewahrheitet haben.

    Bitte daher niemals den Kopf hängen lassen und sich treu bleiben. Wenn Weygand, Stanzl oder Kühn Sie als Verschwörungstheoretiker abstempeln/abstempeln möchten, so ist dies traurig, aber so ist es dann halt. Es liegt außerhalb ihrer Vorstellungskraft. Stichwort: "Das kann doch garnicht sein!"

    Daher konnte ja auch so schön der Zins manipuliert werden, da es sich einfach keiner vorstellen konnte, dass dies jemals gemacht werden würde. Hätten Sie dies vorher in einem Beitrag mal angesprochen, so wären Sie wieder ein Verschwörungstheoretiker gewesen...

    13:18 Uhr, 17.04.2014
    2 Antworten anzeigen
  • markuss
    markuss

    Guten Tag zusammen,

    diese Diskussion zeigt, dass sich mehr und mehr Menschen Gedanken machen über unser marodes und in den letzten Zügen liegendes Geld- und Finanzsystem und dem zwangsweise damit verbundenen massiven Manipulationen und Verzerrungen der Edelmetallpreise, ohne die das System schon lange gecrasht wäre. Sehr schön :)

    Die Menschen, die auf diesem System bis zum Kollaps reiten und versuchen, den letzten Gewinn damit zu ertraden, werden teuer bezahlen. Sie finden sicher nicht rechtzeitig den Ausstieg, bevor es kracht.

    Schöne Restwoche und frohes Eiersuchen.

    12:34 Uhr, 17.04.2014
  • Long oder Short
    Long oder Short

    Diese sogenannten Goldpreismanipulationen gibt es doch seit es Stopp-Orders gibt und auch nicht nur im Goldpreis. Da wird der Kurs mit Verkäufen angeschoben, um dann unten wieder billig einzukaufen. Das kennt jeder, das weiß jeder und niemand regt sich drüber auf. Aber im Goldpreis sind es dann unverschämte Manipulationen. Allerdings werden solche Spikes nach unten auch ganz schnell wieder gekauft und der Kurs pendelt sich wieder auf dem Vorniveau ein. Dass das beim Gold nicht so ist, lässt auf einen sehr schwachen Markt schließen oder sehr starke Käufer.

    Manchmal kanns ganz einfach sein.

    08:34 Uhr, 17.04.2014
    3 Antworten anzeigen
  • swingtrader77
    swingtrader77

    Nachtrag: Mein geschätzter Andreas, manchmal lohnt es sich auch das amerikanische "Sandwich" Prinzip anzuwenden. Ich weiss, das ist nicht einfach, aber ich bin überzeugt, dass es Dich weiterhin erfolgreich bleiben lässt.

    03:07 Uhr, 17.04.2014
    1 Antwort anzeigen
  • swingtrader77
    swingtrader77

    Lieber Harald & lieber Andreas,

    Mainstream, ist wohl das Schlüsselwort der Zeit. Wir alle wissen, dass eine endgültige und valide Aussage in Bezug auf die Manipulation wohl momentan noch nicht machbar ist. Allerdings gibt es wohl Anzeichen, welche nicht zu leugnen sind. Das ist jedoch nicht der Grund, warum ich wieder einmal mich genötigt fühle zu schreiben. Vielmehr stelle ich mir die Frage, warum konstruktive Meinungen, dem System gegenüber kritische Meinungen, darüberhinaus demokratische und kontroverse Meinungen und Fragen welche uns in unserer demokratischen Gesellschaft "normalerweise" voranbringen sollen, bei jedem Artikel vom geschätzten Andreas wiederholt in Zweifel und diffamiert werden. Ich frage mich, ist das der Einfluss vom Mainstream...? Beim besten Willen kann ich mir das nicht vorstellen. Ich erlebte GMT als innovative und personifizierte Webpage seit einem Jarhzehnt, welche Ihr bestes Knowledge teilte mit "potentiellen" Tradern. Nun wohl, sind einige Jahre vergangen und die Zeiten sowie die Wahrnehmung hat sich verändert. Aber hat sich auch der Sinn von GMT verändert. Vom "personifizierten zum Mainstream?". Zum bezahlten Mainstream?"... Ich denke nicht. Ich denke Harald und sein Team akzeptieren und wertschätzen Meinungen, welche nicht mit dem Mainstream übereinstimmen. Das ist was GMT zu dem gemacht hat was es ist....DIE Trader Plattform in der BRD....Moment...ist das jetzt vielleicht dann doch Mainstream? Nein, noch nicht, denke ich....denn da gibt es noch einen persönlichen Faktor. Einen Faktor der Harald heisst, ein Faktor, der beeinflussen kann und hilft, auch wenn manchmal die Datengrundlage nicht absolut "scientific evident" ist. In diesem Sinne, wünsche ich mir weiterhin kontroverse und produktive Beiträge vom geschätzten Autor Mr. Andreas Hoose. Beste Grüsse, Volker Fischer, alias Swingtrader

    02:57 Uhr, 17.04.2014