Analyse
10:31 Uhr, 30.11.2023

USD/JPY: Industrieproduktion gestiegen

Die japanische Industrieproduktion ist im Oktober um 1,0 Prozent im Monatsvergleich gestiegen. Analysten hatten im Konsens mit einem Zuwachs um 0,8 Prozent gerechnet, nach plus 0,5 Prozent im September.

Erwähnte Instrumente

  • USD/JPY
    ISIN: XC0009659910Kopiert
    Kursstand: 147,162 ¥ (FOREX) - Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung
  • USD/JPY - WKN: 965991 - ISIN: XC0009659910 - Kurs: 147,162 ¥ (FOREX)

USD/JPY hat sich ein wenig von seinem zur Wochenmitte bei 146,67 markierten Zweieinhalbmonatstief erholt. Im Hoch erreichten die Notierungen im europäischen Handel am Donnerstagvormittag bislang 147,26.

Die über Nacht aus Japan gemeldeten Wirtschaftsdaten sind gemischt ausgefallen. Die Industrieproduktion ist im Oktober um 1,0 Prozent im Monatsvergleich gestiegen. Analysten hatten im Konsens mit einem Zuwachs um 0,8 Prozent gerechnet, nach plus 0,5 Prozent im September. Auf Jahressicht ergibt sich aktuell ein Anstieg um 0,9 Prozent, nach einem Rückgang um 4,4 Prozent im Vormonat.

Die Einzelhandelsumsätze sind im Oktober um 1,6 Prozent im Monatsvergleich gesunken, nach minus 0,1 Prozent im September. Gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum ergibt sich ein Anstieg um 4,2 Prozent. Erwartet worden war hier ein Zuwachs um 5,9 Prozent, nach zuvor plus 6,2 Prozent. Das japanische Verbrauchervertrauen legte im November auf 36,1 Punkte zu (Konsens 35,6 Zähler, nach 35,7 Punkten im Oktober). Die weiteren über Nacht aus Japan gemeldeten Daten entnehmen Sie bitte dem Wirtschaftskalender.

Gegen 10:25 Uhr MEZ notiert USD/JPY bei 147,14. Der nächste wichtige Widerstand findet sich am Hoch vom vom 20. November 2023 bei 149,99. Die nächste markante Unterstützung liegt am Tief vom 1. September 2023 bei 144,44.

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Über den Experten

Tomke Hansmann
Tomke Hansmann
Redakteurin

Nach ihrem Studium und einer anschließenden journalistischen Ausbildung arbeitet Tomke Hansmann seit dem Jahr 2000 im Umfeld Börse, zunächst als Online-Wirtschaftsredakteurin. Nach einem kurzen Abstecher in den Printjournalismus bei einer Medien-/PR-Agentur war sie von 2004 bis 2010 als Devisenanalystin im Research bei einer Wertpapierhandelsbank beschäftigt. Seitdem ist Tomke Hansmann freiberuflich als Wirtschafts- und Börsenjournalistin für Online-Medien tätig. Ihre Schwerpunkte sind Marktberichte und -kommentare sowie News und Analysen (fundamental und charttechnisch) zu Devisen, Rohstoffen und US-Aktien.

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